Kenne ich gut, so ein Motivationsloch. Aber in mehreren Lebensbereichen. Auch im Job ist mir das passiert. Hat mich viele schlaflose Nächte gekostet.
Frage Dich selbst, ob das was Dir Stress bereitet sooooooo wichtig ist. Ich habe damals nach einem Jahr mega-stress den Job gewechselt. Also etwas GEÄNDERT, aktiv geworden ehe mich das alles auffrass. Darauf will ich hinaus. Das was Dich stresst möglichst verändern.
Ähnlich sehe ich das im Training. Ziele neu ordnen. Muss ich wirklich ein "Viech" werden, also Gewichte stemmen bis der
Arzt kommt, damit mich andere wahrnehmen, ja mich achten oder vor mir (eher vor der Statur) Respekt haben? Oder mache ich halblang und verändere meine Sichtweise dem Training gegenüber. Reicht mir der reine gesundheitliche Aspekt? Nicht vergessen: Die Seele trainiert mit!
Ich hatte früher auch gedacht, hart trainieren und alles wird gut. Ich werde sie alle umhauen. Tja, dann eben nicht alle. Die ersten Niederlagen haben sehr weh getan. Die Motivation war auch dahin. Heute mache ich das alles für mich selbst. Und es ist mir egal OB und WEN man ggfs. noch mit Faust und Bein in die Schranken weist ... es macht mir derzeit einen solchen Spass ....!
Denk einfach mal über alle Aspekte Deines Trainings nach ... bleib dran. Und schreib doch hier mal rein, was Du dafür unternehmen willst. Gerade niederschreiben macht einen klaren Kopf!
No Body is perfect, muss er auch nicht sein!