Ziele:
Besser werden.
Schwieriger klettern und bouldern, Steigerung der Kraft und Kraftausdauer, erlernen/verbessern schwerer
BWEs (zunächst L-Sit, Pistols,
Dips und Handstand), mehr Flexibilität und Körperspannung.
Zeitrahmen:
Eine zeitliche Beschränkung gibt es nicht.
Methoden:Klettern und Bouldern: vielseitig und intensiv, speziell Dynamos, Schnappen, Leisten und Sloper halten, Ablegen von Sturz- und Verletzungsangst im Vorstieg, Sehnen- und Bänderverletzungen vermeiden, zuhause hängendes Rudern in verschiedenen Varianten.
BWEs: Intervall- und Zirkeltraining, 3 mal die Woche, bei Kletterausfall öfter. Bisher überwiegend Bodyrock-WOs, u.a. mit Sandbag. Vorhaben: diverse gymnastische und statische Übungen, sowie mehr schwere
BWEs in meine WOs miteinbeziehen. Verschiedene Trainings-Systeme ausprobieren. Dazu IK-Training, Handstände und Dehnen.
Status Quo:Klimmzüge: derzeitiges Max sind 10 am Stück (Handfläche von mir weg). Sehr breite fallen mir schwerer als schulterbreite.
Pistols: klappen soweit ganz gut, aber nicht perfekt. Beim Hochdrücken wandern Po und Schultern nicht gleichmäßig nach oben, sondern zuerst ein Stück der Po, dann die Schultern und dann beides zusammen (Gluteus ist noch zu schwach). Das ausgestreckte Bein halte ich an der Fußspitze fest und ich schaffe nur langsame und sehr kontrollierte Wiederholungen. Insgesamt muss ich lernen, meinen Po bewusster einzusetzen bei Squats.
Dips: (zwischen zwei Stühlen an den Stuhllehnen) mache ich maximal 2 am Stück, danach nur noch Einzelwiederholungen. Bisher viel zu selten trainiert.
Handstand: gegen die Wand. Kann einige Sekunden frei stehen, aber nicht so, dass ich mich ohne Wand traue, u.a. weil ich noch nicht das Abrollen gelernt habe. Das ganze letzte Jahr habe ich viel zu wenig für den Handstand gemacht.
L-Sit: Kann ich bisher nur mit angewinkelten Knien 60 sec. halten. Muss hier auch meine Quads stärken (wie für die Pistols, um das Bein oben zu halten). Bisher nur L-Sit-Training an Stühlen.
Dehnen: eins bis zwei mal die Woche (30-50 Minuten), manchmal gar nicht. Wünschenswert wäre eine Steigerung oder intensiveres Dehnen. Gern würde ich mich im Spagat verbessern, der mir aber richtig schwer fällt (jede Variante). Dagegen fällt es mir eher leicht mit den Händen einige Zentimeter unter meine Füße zu kommen oder den Kopf auf mein Knie zu legen. Auf meiner Prioritäten-Liste liegt Dehnen allerdings eher weiter hinten.
Unterstützung:
Kommentare, konstruktive Kritik, interessante Links, Erfahrungen, Tips und Motivation sind erwünscht!
Im „echten“ Leben bin ich selbst mein Hauptmotivator.
Reality-Check:
Ich stehe unter keinem Zwang. Was ich erreiche, werde ich erreichen und den Rest eben nicht. Solange mir das alles Freude bereitet, werde ich es auch beibehalten wollen. Das heißt allerdings auch, das ich nicht immer am Limit trainiere, mal weniger motiviert bin o.ä. – solange alles weiter läuft ist das für mich ok.
Die nächsten Monate kommen viele Veränderungen auf mich zu. Es wird schwierig sein, meinen Trainingsplan und -umfang genau so weiter zu verfolgen wie bisher. Möglicherweise wird die mir zur Verfügung stehende Zeit knapper werden, was dann weniger Umfang und mehr Intensität bedeutet. Zwischendurch fehlt mir vermutlich auch ein eigenes Zimmer. Wie ich dann trainiere wird sich zeigen. Das wird aber hoffentlich nur eine kurze Übergangsphase.
Start:
Vor nicht ganz 1,5 Jahren habe ich Sport an sich wieder aufgenommen. Damals war weder eine richtige Liegestütz, noch ein Klimmzug o.ä. drin. Vor
ca. 8-9 Monaten nahm ich Bodyrock und Bouldern regelmäßiger auf. Nun kommen schwerere
BWEs dazu und ich versuche, die Intensität und/oder den Umfang des Trainings durch neuen Input zu steigern.