Ich habe mich soeben registriert, weil ich gerade ein paar Fragen habe, die ich loswerden möchte. Von einigem habe ich eine vage Ahnung... Aber Experten oder halb-Experten (

) fragen, scheint mir da doch besser.
Zu mir: ich bin 19, mache Abi und trete im Juli meine Grundi beim Bund an. Ich habe mich für 13 Jahre verpflichtet und will Offizier werden, d.h. dass ich fit sein muss und auch fit sein will.
Mein kleines Problem: Der Sport und ich, wir mögen uns nicht. Wenn ich mich an ihn heranwage und gerade beginne, Spaß daran zu haben, kommt irgendwas dazwischen - meist die
Gesundheit. In den letzten 12 Monaten waren es ein Kapselriss am Daumen (Volleyball, Schulsport), eine Bänderdehnung (oder -zerrung.. der
Arzt war sich da selbst nicht sicher) durch Kaninchenloch am linken Knöchel, typische Überlastung der Knie im Herbst nach dem PFT, bei dem ich alles (und viel mehr als ich sollte) gegeben habe, eine Gehirnerschütterung (Volleyball gegen den Kopf, Schulsport) und derzeit eine Zyste im Unterleib. Bis Samstag erstmal sportunfähig, dann stellt sich heraus, ob das Ding wenigstens kleiner geworden ist.
Auch wenn das jetzt einige absolut nicht glauben werden: ich bin tauglich gemustert worden und im Sommer war auch (abgesehen von Kapselriss und Bänderdehnung durch Unfälle) alles in Ordnung, sodass ich im Oktober den PFT geschafft habe. Da bin ich sogar die Kopfschmerzen losgeworden, weil Ausdauertraining wahnsinnig geholfen hat. Als dann der Herbst kam, mit ihm der Schulstress und das schlechte Wetter, habe ich es vorgezogen, nicht laufen zu gehen. Letzten Frühjahr habe ich mir aber einen Stepper zugelegt, der in der Ecke verstaubt.
Ich habe mir jetzt vorgenommen, langsam anzufangen. Bis zur Grundi sind's noch gut 21 Wochen. Ab April habe ich keinen Schulsport mehr, was bedeutet, dass ich endlich in der Lage sein werde, den Sport zu machen, den ich machen will (und mich nicht mehr mit meiner Angst vor Bällen, insbesondere Volleybällen, rumplagen muss), z.B. schwimmen und einfach nur so laufen, wie ich laufen will.
Trotzdem: ein
Trainingsplan muss her.
Ich hab auch einen gefunden, der ganz gut zu sein scheint. Da ich von der BW nichts vergleichbares gefunden habe, weiche ich jetzt also auf die
Britische Armee aus. Da steckt gleich ein bisschen Abhärtung drin

Die Jungs und Mädels sind echt der wahnsinn.
Ich hab mir den Plan mal durchgelesen und finde ihn ganz gut. Auch wenn ich ihn etwas abwandeln möchte. 25 Minuten schwimmen am Anfang finde ich irgendwie läppisch, denn schwimmen konnte ich immer ganz gut. Das doppelte ist für mich die Aufwärmphase

Die Fragen, die sich mir jetzt aber stellen, sind folgende:
a) Es ist Winter. Es liegt Schnee und selbst wenn der weg ist, bleibt Eis. wie soll ich jetzt denn jetzt laufen? Geht einer von euch im Winter laufen? Bei Schnee?
b) Kann man statt laufen steppen? Ich habe, wie erwähnt, einen Ministepper in der Ecke stehen, der verstaubt. Wäre das eine Alternative?
c) Wie bringe ich den Sportunterricht (2x Woche: Badminton, Volleyball) mit in den Plan? Einfach zusätzlich oder irgendwas anderes ausfallen lassen?
Ich bin auch einfach nicht der Super-Power-Mensch, der das mit links macht. Ich würde z.B. wahnsinnig gerne schwimmen gehen, aber dann bin ich den ganzen Tag platt und am nächsten sind die Muskeln total erschöpft. Ich kriege das mit dem Schulsport nicht vereinbart, zumal ich noch zweimal die Woche zur Uni gehe, einen Nachilfeschüler habe und Tonnenweise Hausaufgaben.
d) Wie kriege ich Kraft in die Arme? Ich schaffe derzeit noch nicht mal einen Klimmzug, geschweige denn 5 sek Klimmhang. Ein Türreck habe ich ebenfalls seit einigen Wochen, aber da tut sich nichts (ich bin vegetarier, aber daran kann's doch nicht liegen, oder?)
e) eher eine Anmerkung: Ich wiege derzeit noch zu viel. Aber Nahrungstechnisch stelle ich mich gerade um. V.a. gibt es keine Schokolade mehr (Ich gebe zu, ich bin Chocaholic!). Bis zum Dienstantritt müssen gute 12-15kg weg.
Ich hoffe, es kann mir hier jemand weiterhelfen.
Liebe Grüße,
Wintergreen