Zum Eingangspost: Die simple "weniger Kalorien rein als raus" Regel stimmt durchaus.
Warum es dann oftmals trotzdem nicht funktioniert, wenn die Leute versuchen nur am "raus" was zu ändern und vom "rein" überhaupt keine Ahnung haben, wurde ja schon gesagt.
Auch eine Stunde gemütliches vor sich hin radeln hätte durchaus seinen Effekt, wenn man vorher garnichts gemacht hat und die Ernährung konstant beibehalten würde.
Die meisten überschätzen aber arg die Wirkung von Sport (vor allem wenn sie es nicht gewohnt sind und sie selbst eigentlich sehr gernige Belastungen, hoch anstrengen) und unterschätzen zugleich die Kalorieninhalte von ihren Lebensmitteln.
Da wird sich dann auch gern mal mit irgendwas süßem selbst "belohnt" (dicker Eisbecher mit Sahne und ne Cola dabei. Wir waren ja gerade sooo fleißig) und die doppelte Kalorienmenge zu sich genommen als vorher verradelt wurden.
Wundern brauch man sich dann eigentlich garnicht. Die Leute glauben dann immer gleich sie wären irgend ein genetisches Wunder. Ein biologisches Perpetuum mobile und könnten ja ganz unfairer Weise einfach nicht
abnehmen.
Darauf zu achten was man isst, ist natürlich immer sinnvoll.
Ein MArs hat so viele Kalorien wie vier Äpfel. Was besser sättigt ist wohl keine Frage (gerade Äpfel enthalten auch noch Stoff, die das Sättigungsgefühl steigern).
Neben so "einfachen" dingen, die eigentlich jeder auch so weiß, gibts aber auch noch einige Kniffe, die einem eigentlich widersinnig erscheinen.
Fett zb. hat zwar die höchste Energiedichte und liefert damit, auf seine Masse gesehen schon am meisten Energie, aber es hält auch sehr lange satt, da es sehr langsam verdaut wird.
Zucker (bzw. Kohlenhydrate) haben zwar nur etwa eine halb so hohe Energiedichte, aber wid auch am schnellsten verwertet.
Von daher ist es schon eigentlich deutlich sinnvoller (und einfach leichter) lieber darauf zu achten eine Scheibe Brot weniger zu essen, als penibel jedes Gramm Fett vom Steak runter zu säbeln.