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Warrior Diet - einige Fragen Beitrag # 1

11.02.2011, 12:02
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Warrior Diet - einige Fragen
Hallo zusammen,
ich habe mich auf Empfehlungen hin über die Ernährungsformen Intermittent Fasting und Warrior Diet versucht klug zu machen. Da ich von so etwas noch nie gehört habe, fand ich das sehr spannend und habe gleich am nächsten Tag WD begonnen.
Mein Körper hat ja vermutlich noch nicht genug Zeit gehabt sich an die Umstellung zu gewöhnen und ich will mich auch gar nicht über eventuelle Schwierigkeiten beklagen.
Ein paar Punkte beschäftigen mich aber sehr:
Die Undereating Phase wird angeblich leichter, wenn man anstatt wenig gar nichts isst. Von Anfang an habe ich kein Problem damit gehabt, vom Hungergefühl her ist das keine Schwierigkeit. Ich fühle mich morgens fitter, bin besser und nach kürzerer Zeit ausgeschlafen und fühle mich insgesamt... leicht.
Zwischendurch schwächel ich ein wenig, aber das kann auch daran liegen, dass ich mal eine Nacht durchgemacht habe und auch klein wenig halskratzen hatte.
Während der Abendessen ist es mir aber bis jetzt nicht möglich gewesen unmengen zu vertilgen, ich werde einfach zu schnell satt. Ich meine sogar, dass ich schneller satt werden würde, als sonst! Dementsprechend leidet auch meine Eiweißzufuhr enorm.
Von daher wird es angebrachter sein tagsüber einen leichten Obst/Gemüse + EW Snack zu mir zu nehmen, oder? Ich befürchte nur, dass durch den Blutzuckeranstieg wegen der Zwischenmahlzeit ein zu starkes Hungergefühl ausgelöst wird. Damit habe ich ja beim Fasten kein Problem.
Ich meine auch eine Entgiftung zu spüren. Das Gefühl über Haut und Schleimhäute "Müll" loszuwerden kenne ich aber auch vom Fasten. Ist es möglich, dass mein Körper obwohl er Abends genügend zu Essen bekommt, trotzdem auf den Fastenstoffwechsel umschaltet? Habe ein wenig Angst, dass ich den Stoffwechsel total vermurkse.
Ein weiterer Punkt sind die Kohlenhydrat-/Eiweißmahlzeiten am Abend. Um mich gut sattzuessen gehören Einfach Reis/Nudeln/Brot/Kartoffeln dazu. Ich weiß, dass viele sagen, dass das nur Gewöhnung ist, aber wenn ich jetzt auf low Carb Abendessen umsteigen wollte, hätte ich ja gleich Schlank-im-Schlaf o.Ä. machen können. Für mich gehören KH halt einfach zum Abendessen und bedeuten für mich Lebensqualität, weil ich mich danach gut fühle. Es wird jedoch häufig ein zyklisches LowCarb/LowFat Abendessen empfohlen. Hat es sehr gravierende Einflüsse auf Stoffwechsel/Gewichtsabnahme/Training, wenn ich die auf Low Carb verzichte?
Oft habe ich jetzt schon von den Refeed Tagen gelesen. Wenn ich ganz normal WD (also mit kleinen Zwischenmahlzeiten) mache werde ich wohl vermutlich trotzdem auf ein Kaloriendefizit kommen. Zumindest fühle ich mich im Moment noch so, weil ich nicht genug essen kann. Ist ein Refeed also angebracht?
Zum Schluss: Wenn mir Fasten schon nicht so schwer fällt, wäre da intermittent Fasting vielleicht vorteilhafter für mich? Das Konzept ist ja ähnlich, nur das halt komplette Fastentage ausgeführt werden können und komplette Essenstage. Ich würde aber gerne die klasse Energie, die WD durch den leichter-Magen-Effekt gibt, weiterhin haben. Deshalb bleibe ich im Moment noch dabei und versuche ab jetzt durch EW Snacks das Tagespensum zu erreichen.
Also erst einmal vielen Dank wer sich die Mühe gemacht hat das alles durchzulesen! Ich hab den Threat jetzt nich einfach so aus dem Bauch heraus geschrieben, sondern mir vorher versucht so viele Gedanken wie möglich zu machen um somit auch niemanden unnötig auf den Keks zu gehen. Würde mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen würde
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Warrior Diet - einige Fragen Beitrag # 2

11.02.2011, 12:13
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becoming vollblut
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Zitat:
Zitat von Kluges Herz
Von daher wird es angebrachter sein tagsüber einen leichten Obst/Gemüse + EW Snack zu mir zu nehmen, oder? Ich befürchte nur, dass durch den Blutzuckeranstieg wegen der Zwischenmahlzeit ein zu starkes Hungergefühl ausgelöst wird. Damit habe ich ja beim Fasten kein Problem.
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dann iss nur eiweiß - am besten mit fett. so kommst du auch leichter auf deine gesamtkalorien. das obst brauchst du ja m.e. eh nicht wirklich, wenn du abends auch kh isst.
Zitat:
Zitat von Kluges Herz
Ich meine auch eine Entgiftung zu spüren. Das Gefühl über Haut und Schleimhäute "Müll" loszuwerden kenne ich aber auch vom Fasten. Ist es möglich, dass mein Körper obwohl er Abends genügend zu Essen bekommt, trotzdem auf den Fastenstoffwechsel umschaltet? Habe ein wenig Angst, dass ich den Stoffwechsel total vermurkse.
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du kannst die entgiftung unterstützen, indem du ausreichend wasser trinkst, am besten warm/heiß. ingwerwasser ist super 
ja, dein körper schaltet mit großer wahrscheinlichkeit in den fettstoffwechsel, was gesund, gut und wünschenswert (vor allem wenn du mit dieser ernährung glücklich werden willst) ist.
dein stoffwechsel ist nicht vermurkst - das wäre er, wenn du das gefühl hättest, umzukippen, wenn du nicht gleich zucker bekommst.
Zitat:
Zitat von Kluges Herz
Ein weiterer Punkt sind die Kohlenhydrat-/Eiweißmahlzeiten am Abend. Um mich gut sattzuessen gehören Einfach Reis/Nudeln/Brot/Kartoffeln dazu. Ich weiß, dass viele sagen, dass das nur Gewöhnung ist, aber wenn ich jetzt auf low Carb Abendessen umsteigen wollte, hätte ich ja gleich Schlank-im-Schlaf o.Ä. machen können. Für mich gehören KH halt einfach zum Abendessen und bedeuten für mich Lebensqualität, weil ich mich danach gut fühle. Es wird jedoch häufig ein zyklisches LowCarb/LowFat Abendessen empfohlen. Hat es sehr gravierende Einflüsse auf Stoffwechsel/Gewichtsabnahme/Training, wenn ich die auf Low Carb verzichte?
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es ist wichtig, dass du die aufgenommenen kh auch verbrennst, wovon ich mal ausgehe, wenn du in einem fitnessforum angemeldet bist.
wenn du kein metabolisches problem mit zucker/insulin hast, spricht nichts dagegen. wie sehr das deine abnahme einschränkt oder ob es das überhaupt tut, ist schwer vorherzusagen - musst du ausprobieren.
Zitat:
Zitat von Kluges Herz
Oft habe ich jetzt schon von den Refeed Tagen gelesen. Wenn ich ganz normal WD (also mit kleinen Zwischenmahlzeiten) mache werde ich wohl vermutlich trotzdem auf ein Kaloriendefizit kommen. Zumindest fühle ich mich im Moment noch so, weil ich nicht genug essen kann. Ist ein Refeed also angebracht?
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ja, wenn du tatsächlich zu weit drunter liegst. anderenfalls versuch mal mehr fett tagsüber (beeinflusst den insulinspiegel nicht).
Zitat:
Zitat von Kluges Herz
Zum Schluss: Wenn mir Fasten schon nicht so schwer fällt, wäre da intermittent Fasting vielleicht vorteilhafter für mich? Das Konzept ist ja ähnlich, nur das halt komplette Fastentage ausgeführt werden können und komplette Essenstage. Ich würde aber gerne die klasse Energie, die WD durch den leichter-Magen-Effekt gibt, weiterhin haben. Deshalb bleibe ich im Moment noch dabei und versuche ab jetzt durch EW Snacks das Tagespensum zu erreichen.
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probier das doch einfach mal aus; aber wenn du jetzt zufrieden bist, brauchst du ja an sich auch nichts zu ändern.
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Warrior Diet - einige Fragen Beitrag # 3

11.02.2011, 14:18
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Es gibt verschiedene Formen des Intermittend Fasting, nicht nur die einen ganzen Tag nichts zu essen. Martin Berkhan (leangains.com) propagiert ein "Essensfenster" von 8-10 Stunden, also täglichen Fastenzeiten von 14-16 Stunden. Ich finde das sehr alltagstauglich, ich habe damit sehr gute Erfolge gegen hartnäckiges Fett erzielt. Ich esse morgens und mittags kleine Mengen Obst, Gemüse, Eier, Nüsse etc., Hauptmahlzeit abends.
Geändert von Kerrlocher (11.02.2011 um 14:23 Uhr)
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Warrior Diet - einige Fragen Beitrag # 4

12.02.2011, 16:18
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Zitat:
Zitat von exciplex
dann iss nur eiweiß - am besten mit fett. so kommst du auch leichter auf deine gesamtkalorien. das obst brauchst du ja m.e. eh nicht wirklich, wenn du abends auch kh isst.
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Gute, Idee. Ich denke Milchprodukte mit natürlichem Fettgehalt sind geeignet. Dazu bei Bedarf Gemüse und alles ist gut. Ist es richtig, dass wenn ich im Fettstoffwechsel laufe ein 40% Quark länger satt hält, als Magerquark? Wenn das so ist, kann ich ja versuchen die Fettzufuhr über mein Sättigungsempfinden zu steuern...
Zitat:
Zitat von exciplex
du kannst die entgiftung unterstützen, indem du ausreichend wasser trinkst, am besten warm/heiß. ingwerwasser ist super
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Zur Entgiftung noch eine Frage: Ich habe an irgend einer Stelle im Forum gelesen, dass du empfohlen hast die erste Mahlzeit möglichst weit rauszuschieben, damit der nächstliche Entgiftungsprozess weiter geführt werden kann. Ist "Breakfast-Cancelling" eine also generelle Empfehlung von dir für jede Ernährungsform?
Zitat:
(Refeed)
ja, wenn du tatsächlich zu weit drunter liegst. anderenfalls versuch mal mehr fett tagsüber (beeinflusst den insulinspiegel nicht).
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Dazu hätte ich gerne noch mal deine Meinung. Offenbar weißt du ja auch immer genau, wie viel kcal du zu dir nimmst, wie wahrscheinlich auch jeder Andere hier im Forum.
Ich möchte eigentlich nur Schlanker/Fitter werden, ist es dazu zwingend notwendig mit dem Kalorienzählen anzufangen/es zu lernen? Reicht es nicht, wenn ich mich bewusst Ernähre (Sättigungsempfindung, etc.) und auf gute, ehrliche Nahrungsmittel umsteige?
Andererseits seid ihr hier die super Fitten und habt sicherlich mehr Ahnung. Versteht mich aber bitte nicht so, dass ich einfach zu Faul bin mich mit den Nahrungsmitteln zu beschäftigen! Zählen kommt mir halt irgendwie nicht mit einer "freundschaftlichen" Beziehung zum Essen vereinbar vor.
Zitat:
Zitat von Kerrlocher
Es gibt verschiedene Formen des Intermittend Fasting, nicht nur die einen ganzen Tag nichts zu essen. Martin Berkhan (leangains.com) propagiert ein "Essensfenster" von 8-10 Stunden, also täglichen Fastenzeiten von 14-16 Stunden.
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Du hast recht, ich hatte das verkehrt aufgefasst. Ich werde mal verschiedenes ausprobieren.
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Warrior Diet - einige Fragen Beitrag # 5

12.02.2011, 19:15
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Zitat:
Zitat von Kluges Herz
Gute, Idee. Ich denke Milchprodukte mit natürlichem Fettgehalt sind geeignet. Dazu bei Bedarf Gemüse und alles ist gut. Ist es richtig, dass wenn ich im Fettstoffwechsel laufe ein 40% Quark länger satt hält, als Magerquark? Wenn das so ist, kann ich ja versuchen die Fettzufuhr über mein Sättigungsempfinden zu steuern...
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ja! fett macht satt.
Zitat:
Zitat von Kluges Herz
Zur Entgiftung noch eine Frage: Ich habe an irgend einer Stelle im Forum gelesen, dass du empfohlen hast die erste Mahlzeit möglichst weit rauszuschieben, damit der nächstliche Entgiftungsprozess weiter geführt werden kann. Ist "Breakfast-Cancelling" eine also generelle Empfehlung von dir für jede Ernährungsform?
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genau. viele kommen auch sehr gut damit klar. es stimmt nicht, dass das frühstück "wichtig" ist oder dass man mit "ordentlichem" frühstück tagsüber weniger isst - das gegenteil ist der fall.
Zitat:
Zitat von Kluges Herz
Dazu hätte ich gerne noch mal deine Meinung. Offenbar weißt du ja auch immer genau, wie viel kcal du zu dir nimmst, wie wahrscheinlich auch jeder Andere hier im Forum.
Ich möchte eigentlich nur Schlanker/Fitter werden, ist es dazu zwingend notwendig mit dem Kalorienzählen anzufangen/es zu lernen? Reicht es nicht, wenn ich mich bewusst Ernähre (Sättigungsempfindung, etc.) und auf gute, ehrliche Nahrungsmittel umsteige?
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ja, ich finde es nicht so aufwendig, mal kurz abzuwiegen und einzutragen, daher mache ich es meistens um einen überblick zu behalten.
es spricht nichts dagegen, dich auf dein sättigungsgefühl zu verlassen. gerade wenn du eher fettbetonst isst und das insulin so nicht ständig hoch- und runterfährst, funktioniert der natürliche appetit ziemlich gut. hast du mal zuviel fett gegessen, merkst du das an leichter übelkeit.
lies dich doch auch mal auf www.lchf.de ein. gerade die leute, die das praktizieren, rechnen und zählen i.d.r. nicht.
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