Zitat:
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Zitat von esteel
Kann aber gerade keine Informationen finden ob/wie Sport in dieser Studie getrieben wurde.
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Keiner (sofern Du Dich auf die verlinkte Studie von Alpert (2005) beziehst), wie man eigentlich aus dem Titel der Zeitschrift erahnen kann

In diesem Artikel wird berechnet. Was die den berechnungen zu Grunde liegenden Studien angeht, müsste man weiter recherchieren.
Edit: zum Zitat von Zyko im ersten Post:
Es stellt sich mir die Frage, ob seine Beispielrechnung Sinn macht. Hier diese als Zitat:
Zitat:
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Zitat von http://myogenic.de/forum/viewtopic.php?p=69311#p69311
Proband A wiegt 80kg und hat einen KFA von 15%, besteht also aus 68kg Magermasse und 12kg Fettgewebe. Proband A hat also eine "Diätkapazität" von 816kcal/d (12*68kcal). Proband A kann demnach höchstens Fett im Wert von 816kcal pro Tag abnehmen. Falls er eine Diät mit einem Defizit von 3000kcal pro Tag durchführt, verliert er Fettgewebe im Wert von maximal 816kcal pro Tag, aber er durchläuft gleichzeitig sehr ungünstige metabolische Veränderungen (sein Energieumsatz sinkt enorm, seine Magermasse katabolisiert sich selbst).
Die Kapazität, Fettgewebe in verwertbare Energie umzuwandeln hängt definitiv nicht nur von der vorhandenen Menge an Fettgewebe ab, sondern auch von anderen wichtigen Faktoren (z.B. hormoneller Status).
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Die Bemerkung mit den "anderen wichtigen Faktoren" trifft die Situation m.E. ganz gut. Beispiel: Schlussendlich ist Fett ja nicht nur im Fettgewebe beheimatet, auch Muskelgewebe enthält Fettreserven. Insofern wäre die Frage, wie sich die Dynamik zwischen Lipozytenmetabolismus und Fettmetabolismus in extralipozytärer Umgebung darstellt und daher wie genau durch Berechnungen eine "Diätkapazität" bestimmt werden kann.
Generell ist der Eindruck natürlich deutlich, dass zu große Energiedefizite über lange Zeiträume nicht der Weisheit letzter Schluss sein können. Anders herum bin ich mir unsicher, ob die wissenschaftlichen Kenntnisse tragfähig genug sind, um genauere Aussagen über "erlaubte Grenzen" (vor Allem gegenüber der Allgemeinheit) machen zu können bzw. die bisherigen Studienergebnisse als Grundlage zur Diätplanung zu empfehlen.
Wohlgemerkt: Ich habe mich bisher nicht intensiv mit der Materie beschäftigt, so dass die obigen Aussagen mehr als ein "erster Eindruck" denn als fundierte Diskussion zu sehen sind.
Literatur:
Alpert S.S. (2005). A limit on the energy transfer rate from the human fat store in hypophagia. Journal of Theoretical Biology, 1–13