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Fettabbau - Fettverbrennung - Diät

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  Industrialisierung in der heutige Nahrungsproduktion Beitrag #1  
Alt 26.09.2011, 14:45
Gast23138
 
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Industrialisierung in der heutige Nahrungsproduktion

Zitat:
Zitat von dark_rider
Was soll ich also als strenger Vegetarier außer Müsli, Brot usw., die kohlenhydratreich sind, zur Sättigung essen? Obst und Gemüse esse ich zwar auch in großen Mengen, aber die machen nicht ausreichend satt. Und den ganzen Tag nur Soja-Eiweißshake dürfte auch zu einseitig sein.
Meines Erachtens ist die Energiebilanz entscheidend, ob Körperfett abgebaut wird oder nicht (und wie ein Vorredner schon sagte, scheint sich "der Körper" die Lokalitäten, wo das passiert, selbst auszusuchen). Ob und inwiefern dann die Zusammensetzung der Nahrung (sofern alle essentiellen Stoffe abgedeckt sind) eine Rolle spielt, wäre individuell zu diskutieren.

Zitat:
Zitat von dark_rider
Muss man folglich als Vegetarier damit leben, den letzten Rest Fett nicht weg zu bekommen?
Ich denke, damit muss man als Mensch i.d.R. leben, sofern man nicht über eine entsprechende Genetik (incl. entsprechender Motivation und dem Durchhaltevermögen zur Selbstkasteiung) verfügt.

Zitat:
Zitat von exciplex
ohne glucagon kein fettabbau.
Stimmt ja gar nicht.

Zitat:
Zitat von exciplex
es [Insulin] dürfte bei deiner ernährung ständig im blut sein und damit den fettabbau behindern.
a) Insulin ist physiologischermaßen ständig im Blut
b) Im Falle von hypokalorischer Ernährung ist es m.E. eher unwahrscheinlich, dass zu hohe Insulinspiegel den Fettabbau behindern (da folglich z.B. auch die Gluconeogenese behindert würde und vermutlich Hypoglykämie mit ultimativ resultierendem Tod die Folge wären)

Geändert von Gast23138 (26.09.2011 um 15:03 Uhr)
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  Industrialisierung in der heutige Nahrungsproduktion Beitrag #2  
Alt 26.09.2011, 16:36
Benutzerbild von Foxi83
Foxi83
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A. Das ist ja das Problem. Zuviel. Bei den meisten viel zu viel und den ganzen Tag lang. Es ist allen klar dass es nie 100% weg ist. Darum kann es trotzdem zu hoch sein.

B. Wo ist da die Logik in der Aussage? Wozu neogenese wenn in rauhen Mengen vorhanden?
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  Industrialisierung in der heutige Nahrungsproduktion Beitrag #3  
Alt 26.09.2011, 17:00
Gast23138
 
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Zitat:
Zitat von Foxi83
A. Das ist ja das Problem. Zuviel. Bei den meisten viel zu viel und den ganzen Tag lang. Es ist allen klar dass es nie 100% weg ist. Darum kann es trotzdem zu hoch sein.
Prämisse1: Es wird im Durchschnitt ein Energiedefizit eingehalten

Prämisse2: Ein zu hoher Insulinspiegel bedeutet definitionsgemäß, dass für die gegebene physiologische Situation zu viel Insulin im Blut ist (wenn dem nicht so wäre, dann wäre er nicht zu hoch, sondern der Situation angemessen).

Prämisse3: Insulin dient der Elimination von Blutglucose durch Einschleusung in Gewebe mit dem GLUT4-Glucosetransporter (namentlich Fett- und Muskelgewebe).

Aus Prämissen 2 und 3 folgt, dass bei zu hohem Insulinspiegel zu viel Blutglucose aus dem Blutkreislauf entfernt wird. Da Euren Angaben nach der Blutinsulinspiegel dauerhaft zu hoch ist, müsste trotz Hypoglykämie der Blutzucker weiterhin sinken, was ultimativ zum Tode führt, sofern nicht Gegenmaßnahmen (wie z.B. Gluconeogenese) eingeleitet werden. Dies als Antwort auf die Frage:
Zitat:
Zitat von Foxi83
B. Wo ist da die Logik in der Aussage? Wozu neogenese wenn in rauhen Mengen vorhanden?
Des Weiteren könnte bei einem Energiedefizit dieses nicht von Körper gedeckt werden, da nach der Aussage
Zitat:
Zitat von exciplex
ohne glucagon kein fettabbau. und insulin ist der gegenspieler zu glucagon; es dürfte bei deiner ernährung ständig im blut sein und damit den fettabbau behindern
der dauerhaft erhöhte Insulinspiegel die Wirkung des (angeblich zum Fettabbau benötigten) Glucagon behindert. Trotz in den Depots vorliegender Energie und der zugeführten Energie (die aber durch das dauerhaft zu hohe Insulin zu schnell in Depots verfrachtet würde, um in seiner Ganzheit zur Deckung des Energiebedarfs zur Verfügung zu stehen) wäre also das Verhungern der Person die Folge, da (im Falle hypokalorischer Ernährung) durch den trotz hypokalorischer Ernährung dauerhaft erhöhten Insulinspiegel eine Nährstoffmobilisation durch Katabolismus unmöglich wäre.

Geändert von Gast23138 (26.09.2011 um 17:02 Uhr)
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  Industrialisierung in der heutige Nahrungsproduktion Beitrag #4  
Alt 26.09.2011, 21:34
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Foxi83
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Zitat:
Zitat von Steinderl Beitrag anzeigen
Prämisse2: Ein zu hoher Insulinspiegel bedeutet definitionsgemäß, dass für die gegebene physiologische Situation zu viel Insulin im Blut ist (wenn dem nicht so wäre, dann wäre er nicht zu hoch, sondern der Situation angemessen).
Haarspalterei. Fakt ist Insulin ist oben - was hier hoch oder zu hoch für einen gesunden Menschen ist kann unsere Nahrungsverseuchte Welt doch gar nicht mehr beantworten. Schlussendlich ist dies reine Definitionssache. Das kann auch der "Situation angemessen" sein wie du so schön sagst. Jedenfalls findet zu diesem Zeitpunkt wenig bis kein Fettabbau statt.

Zitat:
Zitat von Steinderl Beitrag anzeigen
Aus Prämissen 2 und 3 folgt, dass bei zu hohem Insulinspiegel zu viel Blutglucose aus dem Blutkreislauf entfernt wird. Da Euren Angaben nach der Blutinsulinspiegel dauerhaft zu hoch ist, müsste trotz Hypoglykämie der Blutzucker weiterhin sinken, was ultimativ zum Tode führt, sofern nicht Gegenmaßnahmen (wie z.B. Gluconeogenese) eingeleitet werden.
OK angenommen es war angemessen und immer oben. Wann wird denn nun über einen längeren Zeitraum als ein Paar Minuten Fett abgebaut? Dass das Insulin den Fettabbau hemmt ist ja wohl unbestritten.

Ist es für den Körper nicht viel einfacher in der kurzen katabolen Zeit schnell Energie durch Kohlenhydrate (in grossen Mengen vorhanden) und den Aminosäurenpool (Muskelabbau) aufzubrauchen? Ich denke schon.

Was noch dazukommt. Schnelle Kohlenhydrate erwirken so grosse Insulinausschüttungen dass der Blutzucker auch mal absacken kann. Danach braucht es auch schnelle Energie und die kommt naturgemäss auch aus den Kohlenhydraten...

Im Prinzip hast du schon recht dass Insulin alle katabolen Prozesse hemmt und Glucagon umgekehrt alle anabolen aber das Tempo der verschiedenen Stoffwechsel spielt eine Rolle.
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  Industrialisierung in der heutige Nahrungsproduktion Beitrag #5  
Alt 26.09.2011, 22:02
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exciplex
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Zitat:
Zitat von Foxi83 Beitrag anzeigen
Was noch dazukommt. Schnelle Kohlenhydrate erwirken so grosse Insulinausschüttungen dass der Blutzucker auch mal absacken kann. Danach braucht es auch schnelle Energie und die kommt naturgemäss auch aus den Kohlenhydraten...
würde dich hier gern korrigeren
es gibt keine langsamen und schnellen kh, zumindest nicht, was den blutzucker betrifft (http://www.montignac.com/de/surces_l...es_rapides.php). ich persönlich kann z.b. nur einfache kh essen (und werde auch nicht müde).


das absinken was du beschreibst hat mit der glykämischen last (also bei großen mengen kh) zu tun, die natürlich auch einen hohen blutzucker bewirken kann und im fall des TE auch mit sicherheit tut, da er stärkebasiert und eiweiß- sowie vitaminarm isst, was seinen abnehmzielen auch entschieden im wege steht.
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  Industrialisierung in der heutige Nahrungsproduktion Beitrag #6  
Alt 26.09.2011, 22:08
Gast12847
Gast
 
Beiträge: n/a
Richtig. Haarspalterei...

ob er sich hier auch schon Gedanken gemacht hat über katabole Prozesse, Insulin, glykämische Last und den ganzen Humbug? Trotzdem sieht er besser aus, als alle anderen hier im Forum...

http://ejmas.com/jalt/tani/Sandow_sm.jpg

http://lh5.ggpht.com/-4zqp1mCofY4/Tc...2520sandow.jpg



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