Hallo workout-forum, ich habe viel über euch gelesen und trete daher heute mit meinen problemen an euch heran und hoffe, dass ihr mir ein paar ratschläge geben könnt, wie ich diese löse.
Am besten komme ich gleich zur Sache - ich habe in den letzten 11 Monaten ungefähr 13
Kg Gewicht verloren, durch viel Sport und eine bewusstere Ernährung. Das ist natürlich nicht ohne, aber ich will mehr!
In den letzten 6 Wochen stagniert mein Gewicht nur noch, ich nehme einfach nicht weiter ab und das nervt.
Zwar merkte ich bereits während der ersten Wochen meines ,,neuen Lebens'' das mein Körper anscheinend nicht gewollt ist mit einem Schlag viel Gewicht zu verlieren (ich habe teilweise abends nur ein wenig Magerquark und 2 Möhren gegessen), aber jetzt scheint er gar nicht mehr zu wollen...
Vielleicht ein paar Informationen mehr zu mir, ich bin 22 Jahre alt, Student, 1,89m groß und wiege aktuell
ca. 94Kg; desweiteren ist es bei mir keines falls so, dass ich 21 Jahre meines Lebens keinen Sport gemacht habe und jetzt einen radikalen Umschwung mache. Ich habe
ca. 12 Jahre lang intensiv (3x pro Woche) Fussball gespielt (am Ende Landesliga) und war auch so schon immer einer der sportlicheren in meinem Freundes- und Bekanntenkreis. Gleichzeitig habe ich aber schon immer unter leichten Gewichtsproblemen gelitten, sprich einfach zu viel und zu süß ernährt (im Nachhinein betrachtet haben meine Eltern, die beide nicht übergewichtig sind, aber von gesunder Ernährung keine Ahnung haben, sicher eine gewisse Mitschuld daran, wofür ich Ihnen aber keinen Vorwurf machen möchte) wodurch ich auch immer schon zu den ,,kräftigeren'' gezählt habe. Naja, wie es so ist, mit 15 kam der Alkohol, mit dem die Zigaretten, durch die tolle Bundeswehr kamen dann noch knapp 15kg in 9 Monaten dazu, Fussball hatte ich zwecks Abi aufgegeben und allgemein auch keine Lust mehr auf Sport... wie dem auch sei, Ende letzten Jahres habe ich mich im Spiegel angeschaut und zu mir gesagt, ,,das bist einfach nicht du'' ! Der Weg für eine Veränderung war geebnet, Ende Januar habe ich es nach knapp 6 Jahren Nikotinsucht geschafft aufzuhören und den Spaß am Sport habe ich auch wieder gefunden.
Damit kommen wir auch gleich zum nächsten Thema, Sport und Ernährung.
Ich bin der Meinung, dass mein Trainingsplan sehr umfangreich ist (und von Anfang an war) und ich mich einigermaßen bewusst und gesundheitsförderlich ernähre. Damit ihr mal einen Einblick bekommt wie das im Detail ausschaut habe ich hier einfach mal eine Woche rausgepickt, ich denke das ist Förderlich, damit ihr mich beraten könnt

Dabei muss ich aber sagen, dass ich im Sommer pro Woche 70 bis 80Km gelaufen bin und die Laufeinheiten jetzt aktuell nur reduziert sind, damit ich nicht ins Übertraining komme und dann Anfang nächsten Jahres wieder intensiver trainieren kann.
Code:
Montag:
-Frühstück: (Dinkelflocken, 1,5%fett Joghurt, Honig, 1 Banane)
-Mittag: typisches Mensaessen (Hähnchenschnitzel mit Rahmsoße und Nudeln), kleiner Salat mit Joghurtdressing
-Nachmittags: ~1,5h McFit (10min warm radeln, dann 100 Situps in 3 Sätzen, dann Brust - Bizeps Training [jeweils 3-4 Übungen, je 3 Sätze, je ~12-15 Wiederholungen])
-Abendbrot: 300ml 1,5% Milch mit Protein-Regenerationsshake (kein Whey), 250g Magerquark mit 3 Esslöffeln Kirschgrütze
Dienstag:
-Frühstück: 1 Nutella Brötchen (Roggen)
-nach dem Frühstück 13km laufen (5:05er Pace)
-Mittag: typisches Mensaessen (Putenschnitzel, Paprikasoße, Reis), kleiner Salat mit Joghurtdressing
-Abendbrot: 5 Eier mit ein paar Champignons und 2 Scheiben Putenbrust-Wurst
Mittwoch:
-Frühstück: keins
-Mittag: wieder Mensa
-Nachmittag: ~1,5 McFit (10min warm radeln, 100 Situps, Trizeps - Rücken Training [je ca. 4 Übungen, á 3 Sätze, á ca. 12 - 15 Wiederholungen])
-Abendbrot: 300ml 1,5% Milch mit Protein-Regenerationsshake (kein Whey), 250g Magerquark mit 3 Esslöffeln Kirschgrütze
Donnerstag:
-Frühstück: (Dinkelflocken, 1,5%fett Joghurt, Honig, 1 Apfel)
-Mittag: Mensa
-Abendbrot: was individuelles, beispielsweise 500g Peperoni angebraten mit Frischkäse oder Tsaziki
Freitag:
-Frühstück: keins
-Mittag: Mensa
-Nachmittag: 12,5km Laufen, 5:15er Pace
-Abends: ~1h Schwimmen (1,5 bis 2Km)
-Abendbrot: 250g Magerquark mit 3 Esslöffeln selbstgemachtem Apfelmus
Samstag:
-nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen ca. 11km Laufen, 5:30er Pace
-Frühstück: keins
-Mittag: Vollkornspaghetti mit Pesto
-Abendbrot: 5 Eier mit Champignons, 2 Scheiben Putenbrust Wurst
Sonntag:
-Frühstück: 1 Nutella Brötchen (Roggen)
-nach dem Frühstück: 15km laufen (5:20er Pace)
-Mittag: Hähnchenbrustfilet mit Paprika, Kokosmilch, 3Teelöffel Brüe,3 Teelöffel Curry, Basmatireis,
-Nachmittag: wenn frühs kein Laufen war McFit Bauch-Beine-Po
-Abendbrot: 250g Magerquark mit 3 Esslöffeln selbstgemachtem Apfelmus
Nicht erwähnt habe ich hier, dass ich pro Tag 3l Medium Mineralwasser trinke, nach dem Laufen direkt ein kleines Glas Fruchtsaft-Wasser-Schorle, fast kein Bier (hier und da mal ein Radler) und ansonsten keine Cola oder sowas...
Natürlich kommen hier und da mal ein paar weitere Mahlzeiten hinzu, manchmal 1 Apfel, manchmal 'ne Bretzel, manchmal ein paar Stücken Schokolade, desweiteren trinke ich am Tag mind. 1 Kaffe in der Uni (mit Zucker, keine Milch)
Ich möchte auch noch dazu sagen, dass der ein oder andere bestimmt der Meinung ist, dass ich Abends hungere - dem ist nicht so, ich habe allgemein wenig Hunger am Abend und fühle mich wirklich sehr satt nach den angegebenen Mahlzeiten...
Ja, der Text wird immer länger, ich hoffe das liest überhaupt jemand...
Meine Frage an euch ist jetzt, was ist an meinem Ernährungs / Trainingsplan dahingehend verbesserungswürdig, dass ich endlich mal richtig stark fett verbrennen kann, ich möchte bis Januar / Februar auf 85Kg runter, dabei natürlich so wenig Muskelmasse und so viel Fett wie möglich verlieren.
Denn für nächstes Jahr ist Ende Sommer der Marathon fest in meinem Terminkalender verankert, keine Ausrede

Dafür ist mir mittlerweile eigentlich jedes (natürliche) Mittel recht und nichts zu extrem. Ich bin einfach langsam gestresst davon, von Leuten zu hören, die mit einer
Diät und ein bisl Laufen in 3 Monaten 10Kg verlieren und mich dabei anzusehen und teilweise keine Veränderungen auf der Waage sehe, egal wie intensiv ich die Woche davor trainiert habe.
Ein riesen Dank schonmal im Vorraus für alle hilfreichen Kommentare,
gruß jepeto