Beim Kreuzheben merkst du hoffentlich selber, dass der Start einfach nur beschissen ist mit eingerundetem unteren Rücken... die Wiederholungen danach sehen ja schon deutlich besser aus im Vergleich. Der Bewegungsumfang ist für dich wahrscheinlich noch zu hoch, also gehören wohl ein zwei Scheiben unter die Langhantel. Außerdem beherrscht die Zugmuskulatur in meinen Augen das Gewicht noch nicht. Wichtig ist, dass du schon beim Start die Schultern möglichst nach hinten ziehst und den Kopf so weit wie möglich nach hinten, was schon zu einem deutlich stabileren Start führen würde und das Ende der Bewegung sieht so aus als würden die Lats nicht miteinbezogen werden - hier gilt ebenso Schulterbläter möglichst weit nach hinten und besonders die Lats anspannen - versuch dabei möglichst die Stange zu zerbrechen...wirst du natürlich nicht schafen, aber das Hilft, um die Spannung in der Muskulatur zu erhöhen. Besorg dir auch unbedingt Flüssigmagnesia, damit nichts mehr rutschen kann...
Was du am besten machen solltest, ist jede
Wiederholung einzeln durchzuführen, d.h. nach jeder
Wiederholung die Stange kurz ablegen und neu ansetzen, so lernst du auch den Start besser und setzt die Zielmuskulatur auch deutlich besser ein.
Bei Klimmzügen GANZ KLAR die Beine hochziehen und soweit runtergehen bis du nur an der Stange hängst. Vewrgiss irgendwelche Wiederholungszahlen, oder irgendwas von kanstanter Muskelspannung und nutz den VOLLEN Bewegungsumfang. Am obersten Punkt der Bewegung spannst du auch die Lats so weit wie möglich an.
Beim Schulterdrücken ganz klar... runter mit dem Gewicht!! Und hier auch den vollen Bewegunsumfang nutzen, also runter mit der Stange bis die Schlüsselbeine berührt werden. Das Problem bei deiner Ausführung ist auch, dass du
zu weit greifst und nahezu nur die Schultern arbeiten. Ist zwar schön und gut, aber die Übung hat etwas mehr zu bieten als nur das... Greif
ca. 2-3 cm weiter als schulterbreit, zieh die Schulterblätter nach hinten, spann den Trapez und die Lats an und achte drauf, dass sich deine Ellenbogen etwas weiter vorne befinden als die Hantelstange. Unter voller Körperspannung drückst du also hoch und dabei gehen die Oberarme
nicht zur Seite wie's bei deiner Ausführung der Fall ist, sondern gehen eher nach vorne - achte dabei einfach drauf, dass sich deine Unterarme möglichst in einer Linie nach oben bewegen. Wenn die Arme doch zur Seite wandern, dann spann nochmals bewusst die Brust an (so und nicht anders wird mit der Übung übrigens auch die obere Brust stark einbezogen). Am obersten Punkt drückst du dann die Gelenke komplett durch und ziehst dabei ähnlich wie bei Shrugs die Schultern so weit wie möglich nach oben. Die Abwärtsbewegung dann auch kontroliert runter bis zu den Schlüsselbeinen.