Interessant! Der Körper ist auf jeden Fall zu viel mehr Leistung fähig, will aber scheinbar gefordert werden. Wenn das nicht der Fall ist, kann man schnell in die Faulheitsspirale kommen. Wenige Reize reichen da oft aus. Nach einem schweren Beintraining bin ich am nächsten Morgen immer zeitig wach, weil meine Beine innerlich "jucken", als wenn sie unbedingt bewegt werden wollen. Nach einem faulen Wochenende komme ich garnicht in Fahrt. Beim suchen von "Sport und Hormonhaushalt" bin ich auf eine Seite gestoßen, die die Wirkung von Sport aufzählt.
http://www.lesports.de/frames/wirkungsport.htm
Vor allem folgende Punkte erklären meine Annahme ganz gut. Immer davon ausgegangen, dass man körperliche Arbeit (ungewohnt als Büromensch) als Sport ansieht.
Hormonhaushalt
Sport reguliert den Hormonhaushalt, so dass bei Bedarf Hormone vermehrt und schneller ausgeschüttet werden können, bei sportlicher Bewegung bildet der Körper verstärkt
Glückshormone und körpereigene Opiate (Serotonien, Noradrenalin, Dopamin, Endorphine), der erhöhte Testosteron-Spiegel fördert Lebens- und Liebeskraft, Anzahl und Affinität der Rezeptoren (Dockingstationen der Enzyme und Hormone) steigt
Muskulatur
Muskelhypertrophie (Wachstum), inter- und intramuskuläre Koordination verbessert, die Muskeln arbeiten also besser zusammen und die vorhandenen Kapazitäten werden besser genutzt, Bildung neuer Blutgefäße wodurch der Muskel besser mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird und Stoffwechselendprodukte schneller abgebaut werden können, die Anzahl der Muskelzellen und die Anzahl der in den Zellen enthaltenen Mitochondrien steigt, Mitochondrien sind Kraftwerke des Körpers die Nährstoffe verarbeiten und dabei Energie produzieren, d.h. mehr Muskeln, mehr Zellen, mehr Mitochondrien, mehr Energie, mehr Leistung
Früher war ich auch kein Freund vom richtigen Warmmachen vorm Spiel, weil ich auf Grund von wenig
Kondition nicht schon mein Pulver verschießen wollte. Heute kann ich vorm Spiel das erste mal richtig auspowern und immernoch Leistung bringen.
Ich starte diese Woche mal ein Experiment indem ich mich
ca. 2 Stunden vorm Training sportlich belaste. Vielleicht kann ich so meine Belastbarkeitsgrenze verschieben.