Hallo H.
M.,
ich habe mit ähnlichen Voraussetzungen wie Du angefangen etwas für meinen Körper zu tun: 121
kg, eigentlich noch nie Sport getrieben, bin allerdings jünger (25 Jahre).
Ich habe erstmal mit einem (Ellipsen-)
Crosstrainer angefangen und relativ niedrigem
Puls (mit dem Ziel möglichst lange durchzuhalten), Laufen wollte ich meinen Gelenken auch nicht zumuten, ausserdem war ich dermassen untrainiert, dass ich unter 170
Puls eigentlich gar nicht laufen konnte - dies erschien mir ebenfalls nicht sonderlich
gesund.
Auf diesem Gerät habe ich mich dann relativ schnell gesteigert (sowohl vom eingestellten Widerstand, als auch in der Länge der Zeit, die ich schaffe) und mit eisernem Willen täglich 1 Std. trainiert.
Dadurch erschlankte ich auf 100
kg (natürlich habe ich gleichzeitig auch etwas an meiner bis dahin grauenhaften Ernährung getan) und habe mit diesem Gewicht angefangen zu laufen.
Ich habe besondere Beachtung auf meine Laufschuhe gelegt und daran auch nicht gespart. Jedenfalls habe ich auch mit meinen 100
kg keinerlei Gelenk- und/oder Knochenprobleme. Dies lässt sich natürlich nicht verallgemeinern, aber in meinen Ohren klingt es ziemlich deprimierend zu hören, dass man erst mal 35-40
kg abnehmen soll, um überhaupt anfangen zu können.
Ich würde Dir den (unprofessionellen) Rat geben, Dein Gewicht um 15
kg zu reduzieren und es dann einfach mal mit langsamen Laufen zu probieren - verpsürst Du Schmerzen lässt Du es sofort sein.
Ich will hier auch auf keinen Fall die Kompetenz von PeterG in Frage stellen, die Tips, die er hier gibt sind Gold wert.
Ich hab es nur gelesen, fühlte mich an meine eigene Situation vor ein paar Monaten erinnert und mich hätte es sehr abgeschreckt und deprimiert, weil 80-85
kg aus Sicht eines 120ers ein völlig illusorisches Gewicht ist.
Schöne Grüße
Phate