hallo!
auch wenn das thema jetzt schon uralt ist, so passt es genau zu dem, was mich schon länger umtreibt.
ich habe vor zwei jahren als eingefleischter stubenhocker mit dem joggen angefangen. ich fand das unheimlich toll, wie der sauerstoff da durch einen durchbläst - richtig tolles gefühl. hat man beim walken nun doch nicht so in der form, oder?
ich hatte im strunz-buch gelesen, dass man, wenn man auf den ballen läuft, die kniegelenke entlasten kann, weil die muskulatur mithilft, den aufprall zu dämpfen. und es fühlt sich auch irgendwie besser an, da es nicht so rumpelt beim laufen sondern eher gazellenhaft anmutet. leider hatte ich nicht lange freude an meiner neu entdeckten
fitness. habe da wohl was falsch gelesen. ich bin täglich raus zum joggen. konnte ja nicht lange, habe immer nur kürzere strecken, dann wieder gehen - im wechsel. war ja total unfit. aber ich war stolz auf mich und
glücklich. habe dann eine minute auf den ballen eingebaut. am nächsten tag schon wieder ein klein wenig mehr. am tag drauf wieder ein bisschen mehr. ich hatte es wohl falsch gelesen. ich hatte im kopf täglich eine minute länger. dabei war's glaube ich pro woche um eine minute steigern oder so.
auf jeden fall hatte ich in kürzester zeit dermaßen knieschmerzen, dass es einfach nicht mehr ging. ich konnte nicht mal mehr gehen, ohne richtig doll schmerzen zu haben. als das nach ein paar tagen auch nicht besser wurde, bin ich zum
arzt. der hat geröngt und eben gemeint, ich solle halt damit aufhören vorerst. ich habe eine kniebandage gekriegt und war dann noch einmal da. ich freute mich, dass er nicht gleich mit spritzen kam. nach drei wochen waren die schmerzen dann gott sei dank wieder weg. seitdem habe ich nix mehr gemacht mit joggen.
mich würde nur mal interessieren wie sich das jetzt mit dem vorfußlaufen so verhält. muss man dafür wirklich supergut trainiert sein? ist es tatsächlich besser? ist es überhaupt sinnvoll lange strecken so zu laufen? wie ist es denn nun am besten? werde ich nie joggen können?
liebe grüße
schlurfchen