Zitat:
Zitat von Mehrwegkörper
Ich dachte Ausdauersport ist der beste Sport zur Körperfettreduktion. An Muskelaufbautraining im Fitnessstudio hätte ich erst so in 4-5 Monaten gedacht.
|
Ist es nicht. Kraftsport bzw. Widerstandstraining hat mehrere Vorteile und sollte in einer Diät auf alle Fälle betrieben werden.
1. Verbraucht es bei gegebener Intensität eine Menge Kalorien und generiert zusätzlich einen sogenannten
Nachbrenneffekt. D.h. dein
Puls ist auch nach dem Training (bis zu 48h) noch erhöht und du verbrennst zusätzlich Energie. Gibt einige Studien, die dabei auf Werte kommen (Training mit Grundübungen), die summasumarum auf +700
kcal zusätzlich postworkout kommen, was gut und gerne 1 Stunde flottem Joggen entspricht.
2. Du wirkst Muskelabbau entgegen, was besonders in der Diät sinnvoll ist, da Muskeln stoffwechselaktive Körpermasse sind und Energie verbrauchen (= sorgt dafür, dass du auch ohne Training mehr Energie verbrennst und logischerweise mehr essen kannst, ohne "fett" zu werden).
In einer Diät - impliziert ein Energiedefizit - versucht der Körper die "Energiefresser" mitunter als erstes loszuwerden und wichtige Fettmasse als Reserve zu konservieren. Durch den Muskelabbau deckt er einen Teil seines Energiebedarfs, Folge? Dein
Grundumsatz sind, weil du ja weniger Muckies mit dir rumschleppst. Mit Krafttraining signalisierst du dem Körper dagegen "Halt, du brauchst die Muskeln noch, sonst schaffst du es nicht durch den Tag."
Anfänger profitieren noch vom Anfängerbonus und können stellenweise sogar noch Muskeln aufbauen, wenn die Ernährung soweit stimmt und man eine positive Stickstoffbilanz (eiweißreiche Ernährung) verzeichnet.
Ausdauersport ansich generiert kaum einen nennenswerten Nachbrenneffekt, baut mitunter wenig Muskeln auf und sorgt im Endeffekt nicht für ein verbessertes Körperbild. Als Ergänzung:
ja. Priorität würde ich dagegen auf mindestens 3x die Woche Ganzkörper-Krafttraining legen mit 2-3
Cardio Einheiten pro Woche nach Lust und Laune.
Ach ja: Willkommen im Forum