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Zitat von esteel
Aber zum Thema, ich denke nicht daß Krafttraining 'besser' für die Körperhaltung ist als sich immer wieder, sooft wie möglich, im Alltag bewusst zu werden daß man gerade eine schlechte Haltung hat und diese zu korregieren. Laienhafte Begründung: Das bewusste Korregieren könnte man im Extremfall 16h am Tag VS 1h Krafttraining bei der die entsprechenden Muskeln evtl nur die hälfte der Zeit arbeiten.
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theoretisch schon richtig. Aber versuch das mal um zu setzen. Sich auch nur eine einzige Stunde am Tag tatsächlichz bewusst zu einer Haltung zu zwingen, die einem eigentlich widerstrebt ist schon tierisch anstrengend.
So lang das nicht "von allein" funktioniert, erfordert es eben ständige Konzentration.
Da kann man genau so gut gleich trainieren gehen und sich eben ganz bewusst NUR damit beschäftigen.
Zitat:
Zitat von esteel
Klar werden den beteiligen Muskeln durch das KT stärker und man kann sich dadurch wohl einen kleinen Übertrag in den Alltag erhoffen aber ich denke das ZNS ist für die Haltung wichtiger.
Den Übertrag vom KT in den Alltag sehe ich auch ehr bei 'anstrengenden' Sachen.. Z.b. wenn man 'richtig' Kreuzheben ausführt dann achtet man wohl auch beim sonstigen Tragen von schweren Sachen drauf einen 'geraden' Rücken zu halten.
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Ich denke, bei vielen liegts garnicht an wirklich mangelnder Muskulatur.
Wie gesagt, man muss eben nicht sonderlich "stark" und trainiert sein, um zb. "einfach" den Rücken gerade zu halten oder die Schultern zurück zu nehmen.
Das ist es auch nicht, was einen beim bewussten korrigieren fordert.
Weder spürt man da eine Ermüdung im Muskel, noch bekommt man davon Muskelkater.
Die Muskulatu an sich ist idR. sicher stark genug das halt den ganzen Tag "durch zu halten".
Es ist "einfach" Gewohnheit und da ist viel schwerer gegen an zu gehen, als Muskeln auf zu bauen.
Warum, weshalb, wieso, keine Ahnung, aber es ist wohl recht unzweifelhaft, daß Sport dennoch einfach zu einer besseren Körperhaltung führt.
Irgendwann merkt man halt, daß die Schultern jetzt von allein zurück genommen und der Rücken von allein gerade gehalten wird.
Magelhafte Muskulatur war also vielleicht nicht die Ursache des Problems, aber ihr gezieltes fordernd hat dennoch einfach den gewünschten Effekt mitgebracht.
Zitat:
Zitat von Steinderl
Quod esset demonstrandum.
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Versuch mal zu beweisen, daß man IMMER nass wird, wenn man ins Wasser fällt

Es gibt schon einige logische Erklärungsansätze warum das so ist.
Ich denke aber mal, auch ohne die jetzt alle durch zu kauen und für und gegen zu argumentiern, ob es jetzt daran liegt, kann man ein: "ein
üblicher zu
beobachtender Effekt", wohl so stehen lassen.
Wohl nicht umsonst ist idR der erste ärztliche Rat, den man bei Haltungsfehlern bekommt, ein Griff zum Zettel um einige Einheiten Krankengymnastik zu verschreiben, zusammen mit der wärmsten Empfehlung doch regelmäßig zumindest irgendwas an Sport zu betreiben.