Zitat:
|
Ja, sollte verboten werden!
|
Warum würgt ihr denn diesen Thread so ab? Natürlich gab es diesbezügliche Diskussionen schon öfter und manches steht auch in diversen Tagebüchern. Aber wer da nicht mitlesen oder reinschreiben will, darf das doch auch bleiben lassen.

Es ist noch gar nicht solange her, da wollte ich auch immer wissen, was andere Leute denn nun essen. Da hatten manche ihre „Ernährung umgestellt“, andere essen nur noch „gesunde Sachen“ (und halten damit ihre < 20
kg Übergewicht

). Ernährungsempfehlungen und
Diäten gibt’s wie Sand am Meer und wenn jemand versucht, seine Ernährungsgewohnheiten zu verbessern, wird derjenige von der Flut der widersprüchlichen Informationen doch glatt erschlagen. Mir leuchtet es also ein, wenn jemand wissen will was „Sportskameraden“ so essen, vor allem, wenn er diese zu den Erfolgreichen zählt.
Dass man mit der Ernährung an seiner Körperzusammensetzung, an
Gesundheit und Wohlbefinden viel verändern kann, steht ja nun mal außer Frage.
Die Frage ist aber, was macht jemand dann mit solchen Informationen?
Sich rechfertigen?
Wenn z.b. Guidchen eine ganze Schokoladentorte gegessen hätte (Betonung auf „hätte“, vermutlich guckt er Schokoladentorte nicht mal an!) dann darf ich doch auch ein Stückchen haben? Wenn sich bodybutler 10 Eier in die Pfanne haut, dann sind 3 Stück für mich auch ok?
Die Essensgewohnheiten und –mengen direkt übernehmen?
Das
Zebra isst den ganzen Tag fast nur Obst – am 3.Tag bin ich davon so was von frustriert und kann Kiwis und Co nicht mehr sehen. Bedee isst 3 EL Haferflocken zum Frühstück – für einen 80-
kg Mann ist das was für den hohlen Zahn und der tigert eine halbe Stunde später wieder hungrig durch die Küche.
Es muss jedem klar sein, dass die Ernährung etwas ganz persönliches ist. Nicht nur, dass jeder einen anderen Körper und Stoffwechsel und andere Ziele hat (Abspecken, mehr Muskeln o.ä.), es spielen auch sehr viele Gewohnheiten und Geschmacksvorlieben (was gabs bei Muttern? Ich liebe einen Berliner und einen halben Liter Cola zum Frühstück, was anderes schmeckt gar nicht!) , Überzeugungen und manchmal sogar fast religiöse Ideen mit hinein. Also muss leider jeder selber die für ihn oder sie optimalen Nahrungsmittel und –mengen herausfinden, die sich gemeinerweise auch noch mit den Jahreszeiten, den Aktivitäten oder überhaupt im Lauf des Lebens verändern können.
Und das Ganze sollte dann auch noch schmecken und mit den zeitlichen und finanziellen Ressourcen in Einklang zu bringen sein! Das ist wie ein Spagat in ein Dutzend verschiedene Richtungen und ich finde, jeder, der sich auf den schwierigen Weg zu einer gesünderen und für ihn besser passenden Ernährung macht, hat jede nur mögliche Unterstützung verdient.