Zitat:
Zitat von TesTos
Stimmt habe mich dort verschrieben. 10 Gramm Eiweiß gilt für ein 0,3 l Glas.
500 Gramm Joghurt habe ich auch letztes jahr nach dem Training gegessen. Interessant fand ich dabei das der Joghurt kaum noch Milchzucker enthält (was ja in der Verpackung angegeben wird). Bewirkt Joghurt eine Insulinausschüttung ? 
250 Gramm Magerquark (= 30 Gramm Eiweiß) esse ich aber auch fast jeden Abend. Früher hatte ich da noch Haferflocken reingemischt. Nun nur noch mit etwas Milch vermischt.
Ab und zu noch 150 Gramm Thunfisch (= 38 Gramm Eiweiß) mit Zitronensaft.
Wenn ich das alles verdrücke bin ich bei 88 Gramm Eiweiß !!!
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Ich antworte mir mal selbst, da ich es erst vorhin erfahren habe. Genau wie Milch soll auch Joghurt eine Insulinausschüttung bewirken. Es soll aber nicht an dem enthaltenen Milchzucker bzw. KH liegen sondern speziellen Aminosäuren im Molke-Protein.
Also muss es nichtmal Kakao sein um eine Insulinausschüttung zu bekommen sondern Milch alleine reicht hierfür schon aus. Bei 2 Gläsern 0,3 ml Milch liegt der KH Anteil bei c.a. 30 Gramm. Durch Kakao verdoppelt man die KH Aufnahme.
Ich bleibe aber vorerst bei purer Milch.
UPDATE 21.07.2011:
QuelleFür eine Verhinderung des Proteinabbaus bedarf es interessanterweise nur einer geringen Erhöhung der Blutaminosäurespiegel (25 – 50 % über dem Ausgangswert im Fastenzustand). Diese geringe Erhöhung muss jedoch länger (4-5 Stunden) andauern, damit diese Hemmung des Proteinabbaus spürbar wird. In dieser Situation bedarf es eines langsam verdaulichen Proteins wie Kasein.
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Milchprotein besteht zu 80 % aus Kasein und zu 20 % aus Whey.
Milch ist ein interessantes Nahrungsmittel, da (ob man es glaubt oder nicht) die Whey- und die Kaseinbestandteile getrennt voneinander vom Körper aufgenommen werden. Im Rahmen einer Studie konsumierten Probanden fettarme Milch und während der folgenden acht Stunden wurden ihre Blutaminosäurespiegel beobachtet.
Nach dem Verzehr von Milch kam es innerhalb von einer Stunde zu einem starken Anstieg der Blutaminosäurekonzentration (wahrscheinlich als Resultat des Wheyproteinanteils der Milch). Hierauf folgte ein Plateau bis zum Erreichen von Stunde 3 nach dem Milchkonsum (eine Kombination aus simultaner Whey und Kasein Aufnahme), gefolgt von einem langsamen Absinken der Aminosäurespiegel über die folgenden acht Stunden. Selbst 8 Stunden nach dem Milchkonsum waren die Blutaminosäurespiegel als Resultat des Kaseinanteils der Milch im Vergleich zum Ausgangswert weiterhin erhöht(5).