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  Bankdrücken - für Muskel- und Kraftaufbau Beitrag #1  
Alt 21.11.2010, 17:15
killered
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Bankdrücken - für Muskel- und Kraftaufbau

Hab den Thread erstmal neu aufgemacht, weil im anderen der Platz im ersten Post nicht reicht udn noch nicht klar ist wie man alles verschiebt und blubb^^



Bankdrücken ist eine der beliebtesten, wenn nicht DIE beliebteste Übungen in der Bodybuilding- und Fittnesswelt. Doch genauso gerne wie manch einer vor seinen Kollegen, oder anderen Studiomitgliedern Unmengen an Kilos drückt, um bewundernde Blicke zu ernten, genauso oft wird dies mit einer miserablen Technik ausgeführt. Nicht selten bleiben Verletzungen der Rotatorenmanschette, angebrochene Rippen, oder Beschwerden anderer Art zurück. Dass aber auch die Brust, der Zielmuskel, den nicht umsonst auch jedes Discopumpergestrüpp treffen will, genau durch falsche Ausführung kaum wächst, kriegt der Großteil nicht mit. Vertraut wird dann meistens noch auf zig andere Übungen, die ohne Frage ihren Beitrag zum Trainingsfortschritt und dem Muskelwachstum bringen, wobei aber das Potential dieser großartigen Oberkörperübung ungenutzt bleibt.
Mit den folgenden Punkten versuche ich die technischen Aspekte des Bankdrückens in Hinblick auf Kraft- und Muskelaufbau und ebenso Verletzungsprävention näher darzulegen.
Es sei ausdrücklich erwähnt, dass es sich hierbei nicht um eine Bankdrücktechnik handelt wie sie im Wettkampf eingesetzt wird, um möglichst hohe Gewichte zu bewegen. Inwieweit die Unterschiede liegen wird später erläutert.


1.) Man legt sich flach auf die Bank mit den Füssen fest auf dem Boden - kleinere Leute können/sollten auch Hantelscheiben drunterlegen. Hierbei muss sichergestellt werden, dass der Körper gleichmässig aufliegt und nicht zur einen, oder anderen Seite tendiert. Wärend der Übung zur Seite umzukippen ist nicht vorteilhaft.

2.) Die Füsse müssen wärend der ganzen Übung fest aufliegen, also nicht auf den Zehenspitzen, oder wie auch immer und dürfen nicht bewegt werden. Der Kniewinkel sollte dann 90° betragen und die Füsse nicht zu weit und nicht zu eng bei einander sein, damit die nötige Stabilität gewährleistet wird.

3.) Man liegt jetzt stabil auf der Bank wärend die Augen eine Linie mit dem unteren Ende der Stange bilden, oder sogar ein bisschen in Richtung der Füsse tendieren. Evtl. muss man sich etwas nach unten (Richtung Füsse) schieben, weil einige dazu neigen etwas zu weit vorne zu liegen.

4.) Die Hände umschließen die Stange und die richtige Griffbreite wird gewählt. Diese ist individuell zu wählen, sollte sich aber je nach Armlänge zwischen 55 und 70 Zentimetern befinden. Am besten orientiert man sich an den Ringmarkierungen der Stange, indem man die kleinen Finger jeweils auf diese legt und schaut, ob mehr, oder weniger Griffbreite nötig ist. Wichtig ist es den Griff nicht zu weit zu wählen, obwohl man immer gerne hört, dass die Brust dadurch stärker belastet wird. Zum Teil stimmt das auch, weil durch den weiteren Griff die Ellenbogenextension eingeschränkt wird und der Trizeps deutlich weniger arbeitet, was dann natürlich den Schwerpunkt auf die Brust und die Schultern legt. Der entscheidende Punkt ist aber, dass durch einen zu weiten Griff der Bewegungsumfang deutlich verringert wird und somit weniger Arbeit verrichtet wird und trotz der augenscheinlichen Mehrbelastung der Brust dieser nicht zu mehr Wachstum verhilft.
Auch hierbei ist es wichtig die Stange möglichst gleichmässig vom Mittelpunkt ausgehend zu greifen, damit die Last nicht zu irgend einer Seite tendiert.

5.) Die Schulterblätter werden nach hinten zusammengezogen - als würde man mit diesen etwas zusammenquetschen wollen - und mit den Schultern zusammen fest auf die Bank gepresst. Dieser Zustand muss wärend der ganzen Übung beibehalten werden und bietet so eine deutlich stabilere Auflagefläche, was in einer deutlich besseren Kraftübertragung resultiert. Außerdem verhindert diese Positionierung unnötige Schulterrotationen, wodurch die Schulterrotatoren deutlich entlastet werden. Dieser Punkt ist Hinsicht auf Verletzungsprävention sehr wichtig, da gerade hier vorallem in Kombination mit zu stark abduzierten Armen die meisten Schulterverletzungen entstehen. Desweiteren bildet sich durch das Zusammenziehen der Schulterblätter und die Fixierung dieser auf der Bank eine leichte natürliche Brücke, wodruch die Brust sichtbar nach vorne geht. Dadurch verändert sich auch der Winkel zwischen dem Schultergelenk und der Brustmuskulatur, der sich in eine deutlich günstigere Situation für die Kraftentfaltung der Brustmuskulatur verschiebt. <<Zu dem Thema empfehle ich 'Krafttraining - Praxis und Wissenschaft' von Vladimir M. Zatsiorsky >> Desweiteren verkürzt sich durch eine Brücke der zu bewegende Weg der Hantel, was für uns an dieser Stelle aber eher nebensächlich bleiben sollte, da dies in die Abteilung Wettkampfbankdrücken gehört und die leichte Brücke in diesem Fall nicht mit der Wettkampfbrücke verglichen werden darf - besonders in Hinsicht auf das Verletzungspotential der Wirbelsäule.

6.) Von nun an liegen auf der Bank nur die Lats und Trapezmuskeln ebenso wie Schultern und der Hintern fest auf. Wird an diesem Punkt auch der Hintern angespannt, steht der ganze Körper unter Spannung.
-->
Die Meisten werden ab diesem Punkt Probleme kriegen diese Form zu wahren, weswegen dieser Punkt unbedingt verinnerlicht werden und geübt und nochmals geübt werden muss. Außerdem darf keiner die Belastung auf die Lats unterschätzen, wenn die Gewichte hoch werden und diese dem Druck standhalten müssen. Die Kraft im Rücken lässt gegen Ende eines Satzes meistens nach und die Stabilisierung durch die Lats und die Trapezmuskeln schwindet, wärend die Arbeitswege etwas länger werden - gut daran zu sehen, dass die Brust nicht mehr nach vorne rauskommt.
<--

7.) Nun wird die Stange mit dem Daumen herum geschlossen und so fest gepackt wie's die Kraft zulässt. Manch einer wird an diesem Punkt einen Griff verwenden wollen, dessen Daumen die Stange gerade nicht umschließen, aber aus Gründen der Verletzungsprävention verzichten wir hier auf das unnötige Risiko - auch wenn es viele Leute gibt, die mit 'nem falschen Griff Jahre lang keine Probleme hatten und mit diesem auch viele Rekorde aufgestellt wurden.

8.) Mit ausgestreckten Armen wird dann die Stange aus der Halterung gehobelt (evtl. mit Hilfe) - da die Arme in der Position die meisten Kräfte aufbringen können und verhindert einen potentiellen Fall in Richtung des Gesichts - und auf Höhe der Brust gebracht (mit weiterhin ausgestreckten Armen).

9.) Jetzt wird ein Punkt an der Wand gewählt und wärend der ganzen Übungsausführung nur auf diese eine Stelle geschaut, was sicherstellen soll, dass die Hantel möglichst immer den gleichen Weg zurücklegt. Es ist durch diesen kleinen Trick einfacher Veränderungen wärend der Ausführung zu sehen als wenn der Blick ständig der Hantelstange folgt.

10.) Einen Augenblick lang wird in sich gegangen und nochmals ein Technikcheck gemacht, ob alles sitzt - die mentale Vorbereitung also. Dann wird die Hantel kontrolliert auf Höhe der Nippel, oder gar bis zum oberen Bauchansatz (abhängig von Griffweite) runtergelassen bis das Shirt bzw. die Brust leicht berührt wird.
<<An dieser Stelle sieht man meistens den größten Unterschied in der Technik im Vergleich zum allergrößten Teil der Studiomitglieder, wenn man den Studiobesucher ist.
"Bis zur Brust? Aber mein Trainer sagt, nicht weiter als zu dem Punkt, an dem die Arme einen rechten Winkel bilden." Dazu lässt sich nur sagen, dass die meisten Trainer einfach keinen Bock haben jemandem die Technik richtig zu zeigen, wenn sie denn überhaupt wissen wie diese auszusehen hat... stattdessen wird das gezeigt, was im Rehabereich oft praktiziert wird, eben genau das Absenken bis zum rechten Winkel.
Die Frage, die man sich hierbei jetzt stellen sollte ist wieso wird das meistens so in der Reha gemacht und nicht anders (Warum's die meisten Trainer so zeigen wurde ja schon gesagt). Ziel soll es nämlich sein das Rotieren der Schultern soweit wie möglich zu unterbinden und in den Griff zu kriegen. Wie das gelöst wird wurde aber schon in Punkt Fünf gesagt... ein weiteres Problem dieser "Rehatechnik" besteht darin, dass man damit deutlich mehr Gewicht bewegen kann als es der volle Bewegungsumfang zulassen würde, womit die Verletzungsgefahr dann noch gefördert wird.
Für uns bedeutet das also, dass wir die volle ROM (range of motion) nutzen!>>

11.) Am untersten Punkt wird nicht pausiert, sattdessen werden die Füsse jetzt so stark wie möglich gegen den Boden gedrückt ohne, dass der Hintern abhebt wärend die Schultern/Lats usw. den Gegenpart bilden. Mann kann sich das so vorstellen, dass man zwischen einer Wand eingeklemmt ist und versucht sich abzudrücken, oder die Wand zu verschieben. Gegen die eine Seite der Wand wird mit den Schultern/Lats und Füssen gegengedrückt, gegen die andere Seite mit den Armen.

Geändert von killered (13.12.2010 um 23:19 Uhr)
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  Bankdrücken - für Muskel- und Kraftaufbau Beitrag #2  
Alt 21.11.2010, 17:16
killered
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12.) Gleichzeitig zu Punkt Zehn wird die Stange in einer möglichst schnellen und geraden Bewegung nach oben gedrückt bis die Ellenbogen wieder durchgestreckt sind (mit dem Durchstrecken aber nicht übertreiben).
Dass die Bewegung gradlinieg und nicht halbbogenförmig sein sollte liegt jetzt nicht an irgendwelchen wettkampfmässigen Gedanken, dass der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten die Linie ist und ein kürzerer Weg weniger Kraft braucht. Nein, für uns besteht kein Anlass die ROM zu verkürzen. Der Grund ist, dass durch die Linie Schulterrotationen verhindert, oder zumindest eingeschränkt werden. Deswegen bleibt das auch ein wichtiger Punkt.

<<Meistens liest man irgendwo, dass man im Bereich maximaler Lasten explosiv drücken sollte, was zu einer Problemstellung führen wird, wenn dies dann ausprobiert wird. Maximale Kraft kann nicht mit maximaler Geschwindigkeit ausgeübt werden und andersrum.
Versucht für euch ein natürliches Tempo zu finden und haltet euch möglichst von Einheit zu Einheit dran.

Als reine Anmerkung: da explosives Hochdrücken nicht mit maximalen Gewichten trainierbar ist, sondern sich im Bereich von 60% von 1RM bewegt und dieser Punkt eher für den Wettkampf wichtig wird, aber zumindest jetzt noch nicht für uns, sollte dies in den Hintergrund treten.
Mehr zu der Thematik gibt's im Zatsiorski-Buch>>



13.)Nach diesem Schema dürfen dann die weiteren Wiederholungen folgen. Die letzte Wdh. sieht dann so aus, dass nicht von der Brust bis zur Ablage gedrückt wird (wie das fast immer der Fall ist), sondern wie bei den Wdh. zuvor hoch bis die Arme durchgestreckt sind und DANN erst darf die Hantel abgelegt werden.



-----------------------------------------------------------------------


Wichtig an dieser Stelle sind noch drei Punkte:

1. die zuvor gewählte Griffbreite korreliert mit den beiden anderen Punkten und entscheidet an welcher Stelle die Hantel den Körper berührt.

2. die Oberarme müssen durch die ganze Bewegung hindurch in einem Winkel von 45-60° vom Oberkörper entfernt sein. Ist dies nicht der Fall dann gibt es mögliche Extremszenarien:
Szenario Eins: die Oberarme sind in einem rechten Winkel vom Oberkörper entfernt und die Brust, aber vorallem die Schultern werden besonders hart getroffen und es kann bei hohen Gewichten zu einer Überlastung der Bizepssehne und zu Brusmuskelrissen führen. Die folgenden Komplikationen sind meistens sehr schwer zu behandeln und dieses Risiko sollte einfach vermieden werden.
Szenario Zwei: Die Oberarme sind in einer Linie mit dem Oberkörper, was keinen gesundheitsschädigenden Aspekt darstellt, aber einen zu starken Fokus auf den Trizeps legt, da die Brust so kaum Arbeit leistet.

Im Winkel von 45-60° ist es hingegen möglich Brust UND Trizeps stark zu belasten, weswegen das der optimale Mittelweg ist, der garantiert, dass unnötige Verletzungen nicht, oder zumindest nicht so leicht entstehen.

3. die Unterarmknochen müssen immer in einen rechten Winkel zum Boden stehen, damit unnötige Belastungen auf die Ellenbogen und die Handgelenke vermieden werden und die Kraftübertragung optimal ist.




Außerdem darf beim Training nicht vergessen werden die Gegenbewegung also Rudern genauso oft und qualitativ zu trainieren wie das Bankdrücken. Leider hat diese etwas komplexere Technik als das einfache Hinlegen und Hochdrücken der Hantel einen kleinen Hacken. Dadurch, dass die Schultern fixiert werden und mögliche Schulterrotationen möglichst vermieden werden, entsteht ein Ungleichgewicht der Rotatoren, gerade wenn noch viel gerudert wird.
Der folgende Artikel geht auf diese Thematik ein und sollte möglichst von JEDEM gelesen werden!!! Lösungsmöglichkeiten und generelle Ansätze für gesunde Schultern werden hier auch gut erläutert.
http://www.team-andro.com/liegestuet...schultern.html



Als gute Übung, um ein gutes Gefühl für die Brust zu bekommen, sind Liegestütze sehr gut geeignet und sollten so, oder so gemacht werden, wer den Artikel von Team-Andro gelesen hat.
Dazu legt man sich am besten zuerst auf den Bauch und versucht zuerst die Arme ca. 45° vom Körper entfernt abzuspreizen, dann sollte die Griffweite soweit angepasst werden, dass die Unterarmknochen einen 90° Winkel zum Boden bilden. (Also Dinge, die auch beim Bankdrücken berücksichtigt werden müssen). Die Unterarme sind somit beim Start auf Höhe der unteren Brust. Jetzt erst wird der Hintern leicht hochgezogen, dass der Körper eine Gerade bildet und mit dem Bauchzusammen fest angespannt. Die Brust berührt am untersten Punkt leicht den Boden, womit auch ein guter Bewegungsumfang zustande kommt. Und jetzt wird hochgedrückt... Wer's nicht schon immer so gemacht hat, der wird eine deutliche Mehrbelastung der Brust spüren und muss nicht auf einen zu weiten Griff ausweichen. Besonder's stark fühlt man das mit erhöhten Beinen, weil dadurch eh die Brustbeteiligung und das resultierende Gewicht auf die belasteten Partien steigt. Persönlich empfehle ich die Liegestütze auf den Fäusten zu machen, da es dadurch auch deutlich leichter wird sich an die technischen Vorraussetzungen zu halten.


Quellen:
McRobert, Stuart (1999). The Insider's Tell-All Handbook on Weight-Lifting Technique (2nd ed.). Nicosia, Cypress: CS Publishing.
Mark Rippetoe with Lon Kilgore, Starting Strength (2nd ed.), The Aasgaard Company Publishers, 2005
Vladimir M. Zatsiorsky ,Krafttraining, Praxis und Wissenschaft, Meyer + Meyer Fachverlag; Auflage: 2 (April 1996)
Jim Wendler, 531: The Simplest and Most Effective Training System for Raw Strength
DieselCrew.com
Stronglifts.com
T-Nation.com

Geändert von killered (13.12.2010 um 23:20 Uhr)
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  Bankdrücken - für Muskel- und Kraftaufbau Beitrag #3  
Alt 22.11.2010, 14:55
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Bankdrücken - für Muskel- und Kraftaufbau

Hab den Post erstmal zum Sticky gemacht, der Post ist jetzt schon gut und es kommt sicher noch nachträglich das eine oder andere dazu.

Ich finde es noch praktisch wenn man:
  • Sich mit den Füßen 'nach oben' drückt. Durch das Gewicht der Stange bzw den Kontakt der Schultern auf der Bank bewegt man sich natürlich nicht aber es hilft besser die Spannung im Rumpf zu halten als 'nur' die Füße feste auf dem Boden zu haben. Auch ist es so leichter auf einen besseren Kniewinkel zu achten.
  • Wenn die LH-Ablage es zulässt sollte die Stange nicht heraus gedrückt werden, sondern ähnlich dem Überzug nach vorne herausgezogen werden. Beim Herausdrücken passiert es leichter die Spannung in den Schultern/-blättern zu verlieren. Leider nicht immer möglich.
  • Darauf achten wo man die Stange 'oben' hält und diesen Punkt an der Decke fixieren und versuchen die Stange jedesmal wieder dort hin zu drücken.
  • Beim ablegen der LH erst die Arme voll durchdrücken und dann nach hinten gehen. So wird die LH besser kontrolliert und kann nicht herabfallen.
  • Der Winkel der Oberarme zum Körper bestimmt wohin man die LH absenkt da man die Unterarme ja stets vertikal halten soll. Die grobe Richtlinie wäre 'untere Brust'.
  • Kein Abfedern auf der Brust, nur leicht berühren und dann kontrolliert nach oben drücken.
  • Manchmal hilft es hierzu schon beim Ablassen der Hantel ans 'nach oben' zu denken
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  Bankdrücken - für Muskel- und Kraftaufbau Beitrag #4  
Alt 22.11.2010, 20:22
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1.) Man legt sich flach auf die Bank mit den Füssen fest auf dem Boden - kleinere Leute können/sollten auch Hantelscheiben drunterlegen. Hierbei muss sichergestellt werden, dass der Körper gleichmässig aufliegt und nicht zur einen, oder anderen Seite tendiert. Wärend der Übung zur Seite umzukippen ist nicht vorteilhaft. Außerdem müssen die Füsse wärend der ganzen Übung fest aufliegen und dürfen nicht bewegt werden. Der Kniewinkel sollte dann 90° betragen und die Füsse nicht zu weit und nicht zu eng bei einander sein, damit die nötige Stabilität gewährleistet wird.
Mir wurde gesagt ich die Beine nach oben anwinkeln soll, so das ich absolut gerade ( ohne Hohlkreuz ) auf der Bank aufliege.
Was gibt es dazu zu sagen?
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  Bankdrücken - für Muskel- und Kraftaufbau Beitrag #5  
Alt 22.11.2010, 20:43
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Zitat von venenbluten Beitrag anzeigen
Mir wurde gesagt ich die Beine nach oben anwinkeln soll, so das ich absolut gerade ( ohne Hohlkreuz ) auf der Bank aufliege.
Was gibt es dazu zu sagen?
Das haben mir die Sportlehrer an meiner Schule auch empfohlen. Aber ein anderer, der Gewichtheber is, meint, es sei schon richtig so, wie killered es beschrieben hat. Und nebenbei, wenn ich mit meinem Rücken eine Brücke bilde beim BD, spür ich die Brust viel besser.. und das is ja das, was ich will.
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  Bankdrücken - für Muskel- und Kraftaufbau Beitrag #6  
Alt 22.11.2010, 21:26
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Zitat:
Zitat von killered
(...) versuche ich die technischen Aspekte des Bankdrückens näher darzulegen.
Irgendwie ist mir bei Deinem Artikel nicht klar, welches Ziel er verfolgt ... zuerst wird auf die Verletzungsgefahr mit "falscher Technik" in der Fitness und Bodybuildingwelt hingewiesen, doch was darauf folgt klingt für mich nach Wettkampftechnik ... in diesem Zusammenhang stellt sich mir die Frage, warum sich der Ferizeitsportler ausgerechnet diese aneignen sollte - er unterliegt ja nicht den Regularien des "Wettkampfsports Bankdrücken". Insofern könnte ich mir schonendere Varianten als die "Wettkampfbankdrücker-Brücke" vorstellen, vor allem erschließt sich mir deren Sinn bei submaximalen Lasten nicht. Beine entspannt auf die Bank stellen, und Letztere etwas negativ neigen hat m.E. den selben Effekt auf die Brustmuskulatur und entlastet aller Wahrscheinlichkeit die Wirbelsäule eher als "die Brücke".

Auch halte ich folgende Empfehlung für fragwürdig:
Zitat:
Zitat von killered
Dann wird die Hantel auf Höhe der Nippel runtergelassen bis das Shirt bzw. die Brust leicht berührt wird und dann unverzüglich hochgedrückt.
Auch dies ist wieder Wettkampf-Regel. Warum sollte ein Nicht-Wettkampfsportler zwangsläufig bis auf Kontakt ablassen müssen (vor Allem, wenn beispielsweise die Schultermobilität eingeschränkt ist)?

Zitat:
Zitat von killered
Dieser Zustand muss wärend der ganzen Übung beibehalten werden, da von nun an der Latissimus und die Schultern für die Stabilisierung des Oberarms sorgen - somit schwindet der Arbeitsanteil der Schultern aus der Bewegung und limitiert weniger, wohingegen die Brust gut zu sehen nach vorne kommt und mehr Arbeit verrichtet.
Das verstehe ich nicht ganz ... kannst Du das bitte etwas näher erläutern?
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