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  Hilfe! Rettet die Atemkranken vor dem Erstickungstod. Beitrag #1  
Alt 10.04.2006, 16:31
Richard Friedel
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Hilfe! Rettet die Atemkranken vor dem Erstickungstod.

Folgende Überlegungen sollen die tatsächliche Überlegenheit von Pranayama gegenüber der westlichen Schulmedizin und auch die Eignung des Pranayama als Heilmethode bei Asthma wissenschaftlich beweisen.

Erste These: Asthma und auch Bronchitis werden durch eine falsche Vorstellung von der Atmung verursacht.

Der Arzt sieht die Funktion der Nase kategorisch beschränkt auf die „Erwärmung, Anfeuchtung und Filtrierung“ der Atemluft. Dies wird aber durch einfache Beobachtungen und Experimente widerlegt.

Eine deutliche Funktion der Nase ist aber die gelegentliche Herbeiführung eines Saugdrucks bei der Einatmung. Bei der Einatmung durch die Nase können, wenn man es will, die Wangen mehr oder weniger kräftig eingezogen werden. Die Zunge wird dabei locker gehalten und die Kinnlade etwas gesenkt. Man darf diese Art von Saugen mit Strohhalmtrinken nicht verwechseln, bei dem die Zunge aktiv pumpt und fördert.

Ebenfalls, wenn man den Mund tunlichst weit öffnet und die Zunge herausstreckt (Stellung beim Sich-Übergeben), so kann man gerade noch atmen, aber beim Kippen des Kopfes nach hinten stockt die Atmung.

Kippt man den Kopf wieder nach vorne, so kann man wieder atmen, weil das Gaumensegel in die Nähe der Zunge gerät und die Luftströmung behindert.

Wenn man aber in der Klapperstorchstellung (Kopf nach hinten) den Spalt zwischen Zunge und Oberlippe mit einem Finger etwas verschließt, dann tritt die merkwürdige Wirkung ein, daß man wieder atmen kann, und zwar so tief, wie die Luftströmung verengt wird. Diese Verengung wird in der Natur durch die Nase bewerkstelligt.

Die Grundannahme des Arztes – etwa, daß der Atemwiderstand im Atmungsapparat allgemein minimiert werden soll - ist dann widerlegt.

Ansonsten tragen umfangreiche medizinische Abhandlungen über die Atmung (siehe z. B. im Lehrbuch der Physiologie von Klinke u. a.) nichts zu diesem bei der Einatmung möglichen Saugphänomen bei.

Daß Saugatmung bei Asthma helfen kann, zeigt die Yogatechnik namens nadi sodhani (Wechselatmung) mit abwechselndem Verschließen eines Nasenlochs. So wird der Atemwiderstand in der Nase offensichtlich verdoppelt und mit etwas Übung einer asthmatischen Verengung der Atemwege durch den hohen Saugdruck entgegengewirkt. Auch Ujjayi hilft bei Asthma, weil eine Saugwirkung zustande kommt.

Zweite These. Die medizinische Forschung impliziert eine Pranayamabehandlung.

Neuerer Forschung zufolge (Dr. Gwen Skloot) fehlt beim Asthmatiker das normale Durchatmen. Dr. Skloot ließ Asthmatiker und gesunde Probanden einen Reizstoff im Standardprovokationstest einatmen. Letztere reagierten auch wie die Asthmatiker mit Verengung der Bronchien, falls sie nicht Durchatmen durften. Man schließt also auf ein mangelndes Durchatmen beim Asthmatiker. Naheliegend wäre deshalb das Wiedererlernen des Durchatmens mit z. B. der Wechselatmung als Atemtherapie. Bedauerlicherweise wird die Forschung von Skloot von der Schulmedizin als Aufforderung zur Entwicklung von Medikamenten zur Behandlung von einer vermuteten Schädigung des Lungengewebes gedeutet wird.

Ein großes Hindernis ist die Belehrung durch die Ärzte, daß nur Medikamente die Verengung besiegen können. Der Mensch aber spürt, daß Durchatmen gesund ist und wird m. E. ernsthaft verwirrt. Andererseits ist nach ärztlicher Meinung der dabei entstehende Saugdruck für die Lungenfunktion irrelevant.

Der Arzt sieht, anders ausgedrückt, den Atemweg von der Nasenspitze bis in die Lunge hinein unter anderem als eine Kette von Widerständen an. Die Steigerung der Atemleistung durch Erhöhung eines Widerstandes in der Kette wäre für ihn wüster Unsinn.

Die Erfahrung mit Yogaübungen wie der Wechselatmung – wo ein Widerstandswert erhöht wird – beweist das Gegenteil. Es kommt nicht auf die Summe der Widerstände sondern auf deren Reihenfolge an.

Aufgrund dieser Überlegungen muß m. E. der Pranayama wissenschaftlicher als die westliche „Pneumologie“ erscheinen, da diese von einem wichtigen Faktor bei der Atmung nichts wissen will. Deshalb ist sie als schlecht durchdachte Vereinfachung der Atmung gefährlich. Gruß, Richard Friedel
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  Hilfe! Rettet die Atemkranken vor dem Erstickungstod. Beitrag #2  
Alt 11.04.2006, 08:58
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exciplex
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danke für diese ausführungen.

zudem bin ich sowieso der meinung, daß asthma sowie allergien immer folgen falscher ernährung/lebensweise sind. pranayama kann einiges dazu beitragen, solche atembeschwerden zu lindern, aber die ursache stellt es damit natürlich nicht ab. nichtsdestotrotz ist pranayama natürlich genial, wundervoll und wichtig zur erhöhung der energie und für den geistigen fortschritt.

hier wird sich allerdings kaum jemand für solche themen interessieren, deshalb spreche ich nochmal eben eine einladung für mein yoga-forum aus. http://yogaforum.exciplex.de/
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  Hilfe! Rettet die Atemkranken vor dem Erstickungstod. Beitrag #3  
Alt 11.04.2006, 14:55
Richard Friedel
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Asthma als iatrogenes (arztverursachtes) Leiden.

Angesichts der absurden Vorstellungen der Schulmedizin über die Atmung muß doch Asthma in dieselbe Kategorie fallen wie Nasenverstopfung (Rhinitis), die durch Nasensprays verursacht wird. Hier haben wir auch eine Volksplage.

Nach vielen Erfahrungen mit Atemtherapien bin ich jetzt durch nadi sodhani zutiefst beeindruckt. Man ist in einer anderen Welt! Sicherheit erreicht man, denke ich, durch Spüren des fließenden Prana (Chi oder Ki). Gruß, Richard Friedel
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  Hilfe! Rettet die Atemkranken vor dem Erstickungstod. Beitrag #4  
Alt 08.06.2006, 20:39
Tavi
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Bei Asthma verengen sich die Bronchien (in der Lunge), das hat mit der Nase überhaupt nichts zu tun. Selbstverständlich sind Atemübungen für Asthmatiker sinnvoll (z.B. auch um aufkommende Panik zu lindern, die den Anfall noch verschlimmert). Zu behaupten, Pranayama (oder sonst eine Naturheilkunde) sei der Schulmedizin überlegen ist allerdings ziemlich anmaßend. Es ist z.B. zwar möglich, Asthma durch Akupunktur erheblich zu lindern oder zu heilen (nicht in jedem Fall natürlich) - aber in einem akuten Asthmaanfall ist die Anwendung von Medikamenten notwendig. Also auf keinen Fall das Notfallspray zuhause lassen, auch nicht, wenn alternative Behandlungen guten Erfolg zeigen.
Gruß Tavi
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  Hilfe! Rettet die Atemkranken vor dem Erstickungstod. Beitrag #5  
Alt 09.06.2006, 10:50
Richard Friedel
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Unglaublicher Irrtum in der westlichen Medizin

Rein taktisch sollte ein Asthmatiker eine Behandlung mit Asthmamitteln nicht eigenwillig abbrechen, aber strategisch muß man starke Bedenken haben.

Die westliche Medizin übersieht vollkommen die Abhängigkeit der Einatmung vom Saugdruck, so daß der Asthmatiker ein armes Schwein bleibt. Er leidet unter einer „Nebenwirkung“ der sonst so wissenschaftlichen und erfolgreichen Medizin.

Machen Sie folgendes Experiment.

Teil 1 Atmen Sie mit weit offenem Mund kräftig ein. Sie hören ein deutliches Röchel- oder sonstiges geräusch in der Kehle. Man würde meinen, die Einatmung gelingt trotz des Widerstandes in der Kehle (Stimmritze).
Teil 2 Atmen Sie durch einen Spalt zwischen den Lippen und einem fingerdicken Stab und konzentrieren Sie sich auf den Spalt und die Luftströmung in ihm. Bei entspannt gehaltener Kehle ist eine Abhängigkeit der Einatmungstiefe von einer Verengung (und keinesfalls einer Erweiterung) des Spaltes unschwer festzustellen.. Man kann zwar auch bei der Engstellung flach - mit kleinem Volumen also - atmen, jedoch für den tiefen Atemzug geht es nicht ohne das Engerstellen. Ergo geschieht die Einatmung im Teil 1 kraft (und nicht trotz) des Widerstandes.

Umfangreiche moderne medizinische Texte über die Spirometrie sagen anscheinend nichts über diesen Parameter des Saugdruckes, möglicherweise weil der Lungenpatient im Grunde genommen in erster Linie nach seiner Vorstellung „frei“ atmen möchte und beim Lungengesunden ein physiologisches Verständnis für die Einatmung keine Rolle spielt. Ein Arztbesuch soll nicht zu einem haarspaltenden Disput ausgebaut werden.
Asthma ist bekanntlich durch ineffektives Einatmen gekennzeichnet (Forschung von G. Skloot). Im sogenannten Provokationstest reagiert dabei ein gesunder Menschen wie ein Asthmakranker, wenn der gesunder Mensch am tiefen Atmen gehindert wird.

Nach meinen persönlichen Erfahrungen hängt der Allegie bei Asthma stark von der Atmung ab, was konsequent erscheint.

Es ist daher nur logisch und wissenschaftlich, am Primat der Medikamentenbehandlung zu zweifeln und Yoga-Techniken wie Ujjayi (z. B. http://de.ashtangayoga.info/ujjayi-b...pranayama.html) bezüglich der Wirkung auf Asthmasymptome und speziell der Belüftung der Lunge unter kompetenter Anleitung zu überprüfen.

Summa summarum muß das Primat der derzeitigen Behandlung nur mit Arzneien als ein Beispiel der ad absurdum betriebenen Pharmakologie gelten. Der Grundansatz liegt daneben und akribische Forschung verdeckt den Irrtum. Nicht umsonst spricht man von Disease Mongering. Gruß, Richard Friedel
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  Hilfe! Rettet die Atemkranken vor dem Erstickungstod. Beitrag #6  
Alt 06.08.2006, 04:17
Be Be
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Zitat:
Erste These: Asthma und auch Bronchitis werden durch eine falsche Vorstellung von der Atmung verursacht.
Asthmatiker atmen einfach einfach nicht richtig aus.

Durch geeignete Pranayama Übungen kann man dieses falsche
Atemverhalten verlernen. Interessant ist jedoch der Grund des
nicht vollständigen Ausatmens.

Wenn Sie sich mit der inneren Bedeutung und Praxis des
Pranayama auseinandersetzen verstehen Sie sehr schnell,
was dieses Atemverhalten auslöst bzw. begründet.

In der vollständigen Ausatmung beruhigt man die emotionale
Spannungen. Diese Übung der vollständigen Ausatmung hilft
emotionale Blockaden zu lösen. Ein Asthmatiker weicht einer
eigenen inneren emotionalen Spannung aus, in dem er nicht
vollständig ausatmet. Die Gründe dieser Spannungen sind
individuell. Es gibt nicht ein emotionales Motiv aus dem
heraus Asthma entsteht.

Sie können dies in der eigenen Praxis nachprüfen. Wenn
Sie das nächste Mal erregt sind versuchen Sie die vollständige
Ausatmung. Sie können dann an sich selbst beobachten, wie
sich Ihre Gefühle auflösen und beruhigen.

Durch Asthmasprays wird es ihm leichter der emotionalen
Spannung noch effektiver auszuweichen. Ausserdem verändert
ein Asthmaspray erheblich die natürlichen Bewegungsabläufe
innerhalb des Lungengewebes. Das heisst mit nur einer Therapie
durch ein Spray ist einem Asthmatiker nicht geholfen.

Das weiss man jeodch auch schon in der Schulmedizin.

Liebe Grüße
Be Be

Anmerkung: Die vollständige Ausatmung ist natürlich schon
allein aufgrund der anatomischen Beschaffenheit des Brustkorbs
nicht wirklich vollständig. Jedoch atmet man so tief aus, wie
man es vermag. In einschlägiger Literatur ausgiebig beschrieben.
Besser jedoch durch persönliche Aneitung zu erlernen.

Geändert von Be Be (06.08.2006 um 04:26 Uhr)
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