Hallo liebe Sara, ich hatte einfach zu viel rumgeschwafelt, als das es der Thread Überschrift wirklich gerecht geworden wäre und es waren paar sehr persönliche Sachen dabei, die ich letztendlich nicht im Forum stehen haben wollte.
Kurzantworten:
Yoga habe ich im Selbststudium gelernt, die ersten 3 Jahre nur nach Büchern. Dann bei einem Workshop mit Sidersky gewesen und nach seinen Büchern / Videos weiter gemacht, wenn ich nicht weiter wusste, ihn angerufen oder per Mail gefragt (er wohnt in der Ukraine)
Habe nie regelmäßig an Gruppenunterricht teilgenommen. Nur ein paar Workshops und ein Teacher Training Bei A.Lappa, welches ich aber damals eher wegen des Zettels machte - im Nachhinein aber gut, weil ich nun DOCH sehr viel lernte und in Andrey Lappa einen guten Freund gefunden habe.
Ähnlich die Vorgehensweise jetzt mit Reinhard, bei ein paar Workshops von ihm gewesen, er hat unsere Familie auch besucht und ansonsten nach seinen Anweisungen, seinem Buch und den Büchern seines Lehrers geübt.
Die Erfahrung kommt in der Praxis. Ich denke mir regelmäßig:
Jetzt verstehe ich was Yoga ist
und dann blicke ich ein paar Monate später zurück und lache über mich selbst ...
Begeisterung zum Yoga:
Das Yogabüchlein mit dem alles anfing, fand ich in Mexico auf dem Schrank des Mädchens in das ich mich verliebt hatte. Dass sie ein AUM Tattoo hatte war da nur ein nettes Detail am Rande

War keine bewusste Entscheidung, ich hab irgendwo noch ein Bild von vor über sieben Jahren, wie ich Morgens in ihrem Bett liege und das Buch lese. Irgendwas daran packte mich und ich fing sofort an zu praktizieren und mit ihr um die Wette Purzelbäume zu machen (statt Kopfständ und Kakasana)
Inzwischen verstehe ich dass ich damals Heilung brauchte und der heiter schöne Moment damals war der Beginn einer jahrelangen, oft sehr schmerzhaften Reise zu mir selbst, denn ich war damals weit davon entfernt wirklich ich selbst zu sein. Heute bin ich mir ein ganzes Stück näher, aber ein Ende der Reise ist noch nicht in Sicht

Sport:
Ich mache keinen Sport - gar keinen. Ich laufe nicht, schwimme nicht, fahre nicht Rad. Ich habe an irgend einem Punkt verstanden dass Sport, zumindest so, wie er von den meisten Leuten verstanden wird, konträr ist zum Yoga, wie ich es verstehe.
Ich fände es absurd Gewichte zu stemmen, nur um in einer Asana besser auszusehen oder länger zu stehen...
Aber das ist jetzt; Als ich mit Yoga anfing - vor 7,5 Jahren, da machte ich Karate und entsprechend passenden Kraftsport (mit letztendlich daraus entstehenden passenden Verletzungen). Daher ist alles im Fluß und ich beanspruche für mich nicht Recht zu haben. Ist halt einfach wie ich es momentan sehe.
Ich schreibe Dir noch eine PM
Maxim