Meine Antworten stellen natürlich nur meine Sicht der Dinge dar und hat keinen Anspruch auf die absolute Wahrheit. Es sind einfach nur die Punkte, die für mich viel vom Yoga ausmachen und mich beschäftigen.
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Zitat von n1cK
1. Welche Methoden zur Förderung der Wahrnehmung, der Konzentration und Beweglichkeit und des Entspannungsvermögens habT ihr beim Yoga kennengelernt?
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Die Methoden nach denen du fragst machen den größten Teil des (körperlichen) Yoga aus.
Was ich damit sagen will ist das durch das Ausführen der Asana genau die (innere&äußere) Wahrnehmung gesteigert -oder sogar erst initiiert - wird. Diese besondere Wahrnehmung ist nur durch starke Konzentration zu erreichen. Wenn man die Übungen ohne Konzentration macht, dann hat das Ganze nichts mit Yoga zu tun. Ganz eng mit der Konzentration hat auch richtige Atmung in den Asana zu tun.
Die Beweglichkeit kommt dann ganz automatisch von alleine, weil du eben die Asana so konzentriert machst und dabei auch nach innen fühlst.
Die Entspannung darf -als Gegenstück zu Spannung- natürlich auch nicht fehlen. Viele unter- oder überschätzen die Entspannung. Manche sehen in Yoga mehr oder weniger nur ein Entspannungssystem(was natürlich viel zu kurz greift), andere gehen nicht mit der gebotenen Konzentration an die Entspannung(das Einschlafen während der Entspannung ist dafür ein Zeichen). Die Entspannung richtig zu machen, empfinde ich sehr schwer. Den Kopf beim "Nichtstun" auf Leerlauf zu schalten, ist für mich immer noch eine große Herausforderung. Initial hilft da die Konzentration auf die Atmung.
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Zitat von n1cK
2. Welche waren für euch besonders Hilfreich, was war ein besonderes Highlight , womit kamt ihr zunächst garnicht klar?
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Also gar nicht klar komme ich mit nichts. Man kann auch die Übungen mit denen man anfangs gar nichts anfangen kann irgendwann doch verstehen. Oft werden daraus dann sogar die Lieblingsübungen.
Das Highlight für mich war die Entdeckung des Spürens nach Innen. Anfangs habe ich versucht in den Übungen nach Innen zu spüren und es hat sich angefühlt als würde ich versuchen mit den Fingern in einen Betonklotz zu spüren. Mit der Zeit ist dieser Klotz aber zerbröselt und ich konnte in immer feinere innere Strukturen rein spüren; das ist einfach genial und begeistert mich immer noch.
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Zitat von n1cK
3. Mit welchen Übungen habt ihr auch im Alltag mal experementiert ?
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Einige Atemtechniken und das richtige Stehen beim Warten auf die S-Bahn.
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Zitat von n1cK
4. Hat sich im laufe der Zeit, wie ihr Yoga praktiziert, etwas an/bei euch verändert?
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Auf jeden Fall. Es tut nichts mehr weh; das war die erste Änderung. Schmerzen im Rücken oder im Becken habe ich nicht mehr gehabt, seit ich Yoga mache. Das hat zum einen mit der einhergehenden
Fitness zu tun, aber auch das Hören auf den Körper wirkt sehr präventiv.
Die körperliche und geistige Fitness haben massiv zugenommen. Ich mache jetzt noch –neben Yoga- Dinge, die ich ohne die körperlichen Steigerungen durch das Yoga wahrscheinlich nicht angefangen hätte.
Ich hoffe, du bekommst noch einigen Input für deine Arbeit, für die ich dir alles Gute wüsche.
Zed